28.04.2011, 11:31 Uhr | Andreas Lerg
Das Tool zum entfernen bösartiger Software von Microsoft unterstützt aktuell das FBI. (Screenshot: t-online.de)
Microsoft aktualisiert außerplanmäßig seinen kostenlosen Virenscanner. Damit unterstützt der Konzern das FBI beim Kampf gegen das sogenannte Coreflood-Botnetz. Das soll das bisher langlebigste Botnetz sein. Die aktualisierte Version soll den Trojaner des Botnetzes von infizierten Rechnern tilgen.
Microsoft hat unlängst außerplanmäßig seine Software zum Entfernen bösartiger Software aktualisiert. Das Malicious Software Removal Tool (MSRT) steht kostenlos zur Verfügung und eliminiert Schädlinge wie Viren, Trojaner oder Spyware. Das aktuelle Update ist diesmal vor allem für einen speziellen Schädling maßgeschneidert: Den Trojaner, mit dem Computer in das Botnetz Coreflood eingebunden werden. Microsoft will damit das FBI bei der Zerstörung dieses Botnetzes unterstützen.
Dem FBI war es vor kurzem gelungen, die meisten Kommando-Server des Coreflood-Botnetzes unter seine Kontrolle zu bringen. Sobald sich jetzt einer der infizierten Rechner im Botnetz anmeldet, schickt das FBI einen Befehl an den Computer, mit dem der sogenannte Bot auf dem Computer abgeschaltet wird. Doch wenn der Trojaner noch immer auf dem Computer vorhanden ist, wird der Bot beim nächsten Start des Computers wieder aktiv. Hier greift das aktualisierte MSRT und eliminiert den Coreflood-Trojaner. Damit ist der Computer dann endgültig aus dem Botnetz befreit.
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Üblicherweise aktualisiert Microsoft das MRST jeden zweiten Dienstag im Monat. Die Betreiber des Coreflood-Botnetzes haben diesen Zeitraum abgepasst und nach dem letzten Update eine neue Variante ihres Trojaners veröffentlicht. Deshalb hat Microsoft jetzt das außerfahrplanmäßige Update nachgeliefert, mit dem laut Microsoft aber auch andere aktuelle Schadsoftware bekämpft wird.
Ein Botnetz ist ein Netzwerk, das sich die gesammelte Rechenkapazität unzähliger Computer zunutze macht. Die einzelnen Computer stehen dabei in den Haushalten nichts ahnender Internetnutzer und werden von Kommando-Servern ferngesteuert. Durch Viren und Trojaner verseucht, werden die Computer ferngesteuert und missbraucht, ohne dass der Besitzer etwas bemerkt. Zum Schutz gegen solche Trojaner und Botnetze ist es wichtig, stets aktuelle Antiviren-Software auf dem Computer einzusetzen. Sie wehrt effektiv Viren, Trojaner und die meisten anderen Bedrohungen ab.
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Andreas Lerg
Atilla schrieb:
am 28. April 2011 um 17:11:18
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@PC @Manfred
Habe Zuhause so ein paar Zertifikate rumliegen , nicht nur von MS - wie ist das bei ihnen ??
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PC schrieb:
am 28. April 2011 um 16:15:23
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Nutzer
@Seher @Atilla ihr habt mehr als null Ahnung
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Kein schrieb:
am 28. April 2011 um 16:06:42
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Seher
keine Ahnung
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