vom Mon Nov 02 08:55:53 CET 2009 | pcwelt.de
Connectify vollendet eine WLAN-Funktion von Windows 7. (Screenshot: t-online.de)Ein findiger Programmierer hat eine nicht fertig gestellte Funktion in entdeckt und diese mit seiner eigenen Connectify vollendet. Durch das unfertige Windows-7-Feature kann jedes in einen Wireless-Access-Point verwandelt werden. Dadurch können andere -fähige Geräte die Verbindung mit dem Laptop teilen, ohne dass eine Zusatzsoftware notwendig wäre.
Die noch unfertige Funktion ist in Windows 7 enthalten und wurde von auf den Namen Virtual Wi-Fi getauft. Der Entwickler aus Philadelphia hat die Virtual Wi-Fi-Funktion genutzt, um die Software Connectify zu erstellen, die als Beta-Version im zum Download bereit steht. Für diese Testversion müssen sich Interessenten auf der Internetseite connectify.me anmelden.
Microsoft hatte Virtual Wi-Fi bereits vor über einem Jahr erstmalig vorgestellt. Die Funktion wurde aber nicht pünktlich zum Start von Windows 7 fertig. Somit ist in dem neuen nur der Basiscode für die Funktion enthalten, es fehlen aber noch Treiber und eine Applikation. Connectify schließt die Lücke.
Dabei unterscheidet sich das Teilen der Internet-Verbindung via Connectify von der via einer "ad hoc"-Netzwerk-Verbindung, die Windows bereits unterstützt. Die "ad hoc"-Netzwerk-Verbindung erlaubt es mehreren Computern, eine einzelne Verbindung zu teilen. Bei Connectify erscheint der PC als echter Wireless Access Point (WAP), andere Geräte können sich in dem kabellosen Netzwerk anmelden.
Wie praktisch das Ganze ist, verdeutlicht folgendes Beispiel: Man sitzt in einem Cafe mit kostenpflichtigem Hotspot und verbindet seinen Computer damit. Über Connectify können sich nun alle anderen Geräte kabellos mit dem Internet verbinden, beispielsweise ein iPhone. Connectify verschlüsselt die übertragenen Daten zum und vom Software-Hotspot mit WPA2.
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