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Computersicherheit und WLAN

08.06.2010, 14:44 Uhr | EK

Das Thema Computersicherheit und WLAN ist nicht wirklich neu. Neu ist lediglich, dass nun der Gesetzgeber selbst Privatnutzern vorschreibt, ihren WLAN-Zugang mit einem Passwort zu schützen. Zu leichtsinnig gingen bisher viele Privatpersonen mit ihrem WLAN-Zugang um. Dabei hört und liest nicht nur Google mit. Über einen unverschlüsselten Zugang können sich auch andere Nutzer Zugang zu einem fremden WLAN-Netz verschaffen. Ein wichtiger Punkt beim Thema Computersicherheit WLAN ist deshalb die Verschlüsselung der Datenübertragung.

Computersicherheit WLAN: Verschlüsselung der Datenübertragung

Jedes neue Notebook, viele PC und jedes Netbook verfügen heute über einen WLAN-Anschluss. Für den Nutzer ist dies sehr komfortabel, kann er doch überall in seiner Wohnung drahtlos ins Internet. Die Daten werden dabei per Funk übertragen. Das jedoch ist genau der Punkt, an dem Sicherheitsprobleme auftreten. Wer seine Daten über den Äther schickt, ohne sie zu verschlüsseln, lädt andere geradezu dazu ein, mitzulesen. Viele Privatnutzer von WLAN haben es trotzdem bisher versäumt, eine Verschlüsselung der Datenübertragung einzurichten. Das ist nicht nur leichtsinnig, sondern wird zukünftig auch vom Gesetzgeber bestraft. Der Grund liegt auf der Hand: Wer Login, Passwörter und Zugangsinformationen im Internet nicht selbst schützt, haftet auch für deren Missbrauch. Über einen ungeschützten WLAN-Account könnten andere Computer-Nutzer zum Beispiel illegale Downloads durchführen oder Spam-Mitteilungen versenden.

Computersicherheit WLAN: Konfiguration des Routers durch Computer aus dem Internet verbieten

Drahtlose Heimnetzwerke sollten deshalb auch nicht mehr über einen Browser konfiguriert werden. Bei der ersten Konfiguration des Routers empfiehlt es sich vielmehr, über eine sichere Kabelverbindung zu gehen. Auf diese Weise können Kennwörter für den Access Point nicht so leicht ausgespäht werden. Zumindest jedoch sollte die Konfiguration über eine sichere Webseite erfolgen, die mit HTTPS oder SSH eine verschlüsselte Funkverbindung für die Datenübertragung benutzt. Vor allem aber sollte man die Möglichkeit der Fernkonfiguration, Remote Administration, deaktivieren und das voreingestellte Standard-Passwort ändern.

Weitere Computer-Ratgeber finden Sie im Computer-Ratgeber-Verzeichnis A-Z


EK  

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