15.09.2008, 10:55 Uhr | sid, t-online.de
Hacker haben die Computersysteme der Forschungseinrichtung Cern attackiert.Hacker haben Zugriff auf das Computer-System am Forschungszentrum CERN erlangt. Die offenbar aus Griechenland stammenden Computer-Spezialisten haben laut dem Magazin Vnunet die Netzwerkabsicherung durchbrochen und konnten in das System eines der Experimente, des Compact Muon Solenoid (CMS), gelangen. Eine Schaden entstand nach ersten Erkenntnissen allerdings nicht.
Klick-ShowDie zehn kuriosesten Hacker-Attacken aller Zeiten
Testen Sie Ihr Wissen Wo ist das Internet am gefährlichsten?
Was Experten ratenSo surfen Sie sicher im Internet
Hacker hinterlassen Datei
Die Angreifer hinterließen in dem System eine Datei, in der sie sich als "GST - Greek Security Team" bezeichneten. Zudem wiesen sie darauf hin, dass man sich mit ihnen nicht anlegen solle. "Wir wissen nicht, wer das war. Aber es sieht so aus, als sei nichts Schlimmes passiert. Scheinbar wollten die Leute beweisen, dass man sich ins CERN einhacken kann" zitierte die Zeitung The Times CERN-Sprecher James Gillies.
"Wir ziehen Euch die Unterhosen runter"
Dem Bericht zufolge hatten es die Hacker auf ein Computersystem abgesehen, bei dem mittels eines Detektors die Fortschritte des Experiments analysiert werden. Sie hinterließen eine Nachricht, in der sie die LHC-Sicherheitstechniker als "Schuljungen" verspotteten. Die Hacker stellten dem Bericht zufolge klar, dass sie das Experiment nicht unterbrechen sondern nur auf Sicherheitsrisiken hinweisen wollten. "Wir ziehen Euch jetzt die Unterhosen runter, denn wir wollen Euch nicht nackt und auf der Suche nach einem Versteck herumlaufen sehen, wenn die Panik komm", zitiert die Zeitung The Daily Telegraph aus der Botschaft der Hacker.
Das System ist verwundbar
Wie es scheint, wollten die Hacker auf die Tatsache hinweisen, dass das CMS-System verwundbar ist. Bei dem Angriff waren die Urheber nur einen Schritt davon entfernt, die Kontrolle über den jüngst erst in Betrieb genommenen Large Hadron Collider (LHC) zu übernehmen. Der LHC ist die größte Forschungsmaschine der Welt. In der Supermaschine sollen künftig fast lichtschnelle Atomkerne kontrolliert zusammenstoßen. Mit den Messergebnissen sollen fundamentale Fragen der Physik beantwortet werden. Beim CERN in Genf selbst wurde zu den Berichten zunächst nicht Stellung genommen.
WeiterlesenBriten schnappen "gefährlichsten Hacker aller Zeiten"
WeiterlesenHacker nimmt San Francisco als Geisel
sid, t-online.de
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Internet Explorer 9: Flotter Seiten- aufbau bei voller Sicherheit. mehr
Neues Oberklassen-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display. zum Video