16.09.2011, 10:00 Uhr | Andreas Lerg
Cameron Diaz ist auf Platz eins der gefährlichen Promis, während Tom Cruise nur Platz acht belegt. (Foto: dpa)
Die Suche mit Google und Co. kann gefährlich sein: Online-Kriminelle missbrauchen besonders beliebte Suchbegriffe dazu, arglosen Internet-Nutzern Trojaner und andere Computer-Schädlinge unterzujubeln. Dazu präparieren sie Internet-Seiten so, dass sie in den Ergebnissen der Suchmaschinen auftauchen – ein Klick darauf, und schon kann der Computer verseucht sein. Wir verraten in unser Foto-Show, welche Suchbegriffe dabei besonders gefährlich werden können.
Der Antivirensoftwarehersteller McAfee stellt zum vierten mal die Liste der gefährlichsten Stars im Internet vor. Deren Beliebtheit wird von Online-Kriminellen am häufigsten benutzt, um Nutzer in die Falle zu locken. Dazu werden spezielle Internetseiten präpariert, die angeblich Informationen zu der jeweiligen Berühmtheit liefern, tatsächlich aber mit Schadsoftware und anderen gefährlichen Funktionen gespickt sind. Cameron Diaz hat in diesem Jahr Jessica Biel auf Platz eins abgelöst, die hinter Julia Roberts auf Platz drei liegt. Erst an fünfter Stelle findet sich mit Brad Pitt ein Mann in der Top-Ten-Liste zu finden.
In Deutschland ist die Suche nach Lena Meyer-Landrut, Siegerin des Eurovision Song Contests, besonders riskant. Hinter überdurchschnittlich vielen Suchergebnissen lauern Viren und Schadprogramme. International spielt die junge Sängerin aber kaum eine Rolle, hier taucht als einzige Deutsche Heidi Klum in der Top-Ten auf. Von Politikern hingegen geht auf Internet-Kriminelle offenbar keine Anziehungskraft aus. Ob US-Präsident Barack Obama, Kanzlerin Angela Merkel oder Guido Westerwelle - wer nach diesen Namen sucht, findet praktisch ausschließlich harmlose Seiten.
"In diesem Jahr sind die Suchergebnisse für Promiente etwas sicherer als im Vorjahr, aber die Gefahren bei der Suche sind nach wie vor groß", erklärt Dave Marcus, Mitarbeiter des McAfee Labs. Wer nach Bildern, Videos, Bildschirmschonern oder Download zu Cameron Diaz und den anderen Promis der Liste sucht, geht ein hohes Risiko ein, auf einer Seite mit Schadcode und Viren zu landen. Laut McAfee sind zehn Prozent der Seiten, die eine Suchmaschine liefert, mit Spyware, Adware, Phishing-Attacken, Viren und Schadcode verseucht. Oft genug genügt der bloße Klick auf den Linke, um den eigenen Computer zu verseuchen. Der Nutzer muss also nicht einmal aktiv etwas herunterladen
Schutz vor diesen gefährlichen Suchbegriffen bietet zum Beispiel das Browser-Add-On Web of Trust oder kurz WOT. Das kostenlose Add-On können Sie mit dem Internet Explorer oder Firefox einsetzen. Bei jeder Suchanfrage zeigt es in der Ergebnisliste ein Symbol neben den Links in Ampelfarben an, wie seriös das Angebot ist. Diese Einschätzung basiert auf den Bewertungen anderer WOT-Nutzer. Bei Rot gilt: Besser nicht klicken. Nur wenn Sie absolut sicher sein können, dass sich dahinter eine harmlose Seite verbirgt, sollten Sie dem Link folgen. Das Neueste zu Promis aus aller Welt finden Sie regelmäßig bei t-online.de Unterhaltung. Infos zu Ihrem Lieblingsstar finden Sie besonders schnell im großen Star-Lexikon.
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Andreas Lerg
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