28.12.2011, 15:24 Uhr | Sascha Plischke/Boris Dunkel
Mit einem "Brotkasten" fing alles an: Als der Commodore 64 1982 auf den Markt kam, startete der Heimcomputer-Markt so richtig durch. Was vorher ein spezielles Hobby für einen kleinen Kreis Eingeweihter war, wurde plötzlich zum Massenphänomen. Bald stand in immer mehr deutschen Haushalten ein C64, Schneider CPC oder ein ZX-Spectrum, und was Anfangs noch als Spielzeug belächelt wurde, wurde schnell zum ernsthaften Hobby für tausende junger Computer-Freaks. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit und zeigen Ihnen die Technik, die damals die Herzen der Pioniere höher schlagen ließ.
Am Anfang war der Commodore 64. So könnte die Geschichte des Siegeszugs der Heimcomputer beginnen. Zwar gab es vor dem Verkaufsschlager von Commodore, der wegen seinen Aussehens gern liebevoll als "Brotkasten" bezeichnet wurde, schon Heimcomputer, nicht zuletzt die innovativen Geräte der Apple-Gründer Steve Wozniak und Steve Jobs. Doch mit dem C64 hielt die Technik erstmals massenweise Einzug in Hobbyräumen und Kinderzimmern. Aus dem sehr speziellen Steckenpferd einiger Weniger entstand ein Hobby für viele tausend Jugendliche. Bald ging es auf dem Schulhof nicht mehr nur um Fußball, sondern im die Vorzüge von CPC, Atari XL oder ZX-Spectrum. Selbstgeschriebene Programme wurden auf Audiokassetten getauscht, dem ersten großen Speichermedium dieser Pionier-Zeit, später auf Disketten.
Großen Anteil an der schnellen Verbreitung dürften sicherlich auch die Computerspiele gehabt haben. Allein der C64 verfügte über eine immense Spielebibliothek. Programme wie Summer Games oder Pit Stop wurden zu regelrechten Party-Klassikern, der Joystick ebenso Selbstverständlichkeit wie heute die Computer-Maus. Das vermeintliche Spielzeug geriet jedoch für Viele auch zur Tüftel-Herausforderung. Typisch für die frühen Heimcomputer war ein eingebauter Interpreter für die Programmier-Sprache BASIC. Und wer sich nicht selbst am Programmieren eigener Software versuchte, tippte nächtelang Code aus Computer-Zeitschriften ab – ein beliebter Weg zur Verbreitung neuer Programme, Hefte mit Datenträger gab es praktisch nicht.
Viele der Computer-Kids von damals denken heute noch gerne an die Zeit des C64 zurück. Andere erinnern sich lieber an die zweite Generation der Heimcomputer, die mit dem Atari ST begann und mit dem Amiga 500 so richtig Fahrt aufnahm. Vielleicht haben Sie mit Ihrem Atari ST das erste Mal digitale Musik gemacht, oder später in der Schule auf einem Apple IIe ihre ersten PASCAL-Programme geschrieben und dabei heimlich von einem Amiga 2000 geträumt. Wir haben Bilder der alten Schmuckstücke in unserer Foto-Show zusammengestellt. Die Fotos stammen von Boris Jakubaschk von der Seite homecomputermuseum.de.
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Sascha Plischke/Boris Dunkel
Nur so schrieb:
am 28. Dezember 2011 um 17:25:31
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Die alten Zeiten
Ich habe auch Stundenlang aus der Zeitschrift HC Programme für den ZX-Spectrum abgeschrieben... :-)
Dann kam der 64er der,
so meine ich, sehr populär wurde, durch die ganzen Raubkopien. Ich hatte ein haufen Games...
Mmmmh und dann der Amiga 1000, als wir den damals gekauft hatten, haben die eine ganze Palette rausgebracht, wo der einzeln verpackt war. Die Super Kick-Start und die Workbench Diskette sind mir noch in Erinnerung.
Es waren schöne Zeiten. :-)) Guten Rutsch an alle.
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bochumer schrieb:
am 28. Dezember 2011 um 17:21:15
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c128 war der beste
mein erster computer war ein c128d mit dem spiel double dragon 2 das waren noch zeiten die joysticks waren schnell hinüber aber das wars wert
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Roland schrieb:
am 28. Dezember 2011 um 17:19:55
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Amiga
Mein erster war ( ist immer noch funktionstüchtig ) ein Amiga 500 mit externer 20 MB Festplatte.Hab ich meinem Sohn 17 gezeigt,der hat
gefragt wo die Kurbel ist.
Aber die Spiele haben ihn erstaunt.
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