Keine Gnade für XPKeine Gnade für Windows XPErschienen am 08. Februar 2008
Foto-Show Kennen Sie noch Windows 1.0? Klick-Show Häufige Fragen und Antworten zu VistaQuiz Windows-Experte gesucht Quiz Der große Bill-Gates-Wissenstest Ein Microsoft-Sprecher erklärte im Gespräch mit Infoworld, man habe von der Kampagne gehört und respektiere die Meinung der Kunden. Dies habe schließlich auch die Entscheidung beeinflusst, Windows XP länger als ursprünglich geplant anzubieten und den Verkauf des Systems um sechs Monate bis zum 30. Juni 2008 zu verlängern. Eine weitere Verlängerung des Verkaufs sei aber weder von Händlern, Microsoft-Partnern noch einer Mehrheit der Kunden gewünscht. Die Frist werde also nicht verlängert. Der Microsoft-Sprecher betonte jedoch, dass Windows XP auch nach dem 30. Juni nicht völlig vom Markt verschwinden werde. Microsoft sei sich darüber im Klaren, dass einige Marktsegmente, wie beispielsweise kleine Unternehmen und auch einige Gebiete, wie Entwicklungsländer, mehr Zeit benötigen, um auf Windows Vista umzusteigen.
Windows XP so lange der Vorrat reichtComputer-Hersteller werden PC mit XP nach wie vor nur bis Juni 2008 anbieten. In Entwicklungsländern wird die XP Starter Edition noch bis zum 30. Juni 2010 erhältlich sein, so der Microsoft-Sprecher. Eine letzte Chance für echte XP-Fans bleibt auch nach dem 30. Juni: Die Hersteller werden dann ihre Restbestände an mit Windows XP ausgestatteten Rechnern auf den Markt werfen. Dann heißt es zugreifen, so lange der Vorrat reicht.Foto-Show Die 25 skurrilsten Windows-FehlermeldungenFoto-Show Sechs Schritte, die Windows Beine machen
Letzte Chance Downgrade-OptionAber auch danach wird es zumindest theoretisch möglich sein, ein System mit XP zu erhalten. Wer einen PC mit Windows Vista Ultimate oder Windows Vista Business erwirbt, erwirbt auch Downgrade-Rechte auf Windows XP Professional. Die in diesen Fällen erworbene Vista-Ultimate bzw. Business-Lizenz kann genutzt werden, um Windows XP Professional zu installieren. Der Haken an der Sache: Der Anwender muss sich entscheiden, ob er auf dem Rechner Windows Vista Ultimate / Business oder Windows XP Professional installieren möchte. Die parallele Installation ist nicht gestattet. Der noch größere Haken: Ein OEM-Hersteller ist nicht verpflichtet, dem PC-Käufer für den Downgrade ein Installationsmedium mit Windows XP Professional zur Verfügung zu stellen – das muss sich der Kunde im Zweifelsfall selbst besorgen.powered by © www.pcwelt.de
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