02.08.2010, 11:13 Uhr | t-online.de
Schwachstelle bedroht Millionen Internet-Router (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Millionen Internet-Router könnten verwundbar sein für Hacker-Angriffe: Das glaubt zumindest das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und warnt vor einer gerade entdeckten Sicherheitslücke. Die hatte Ende vergangener Woche der Hacker und Sicherheitsexperte Craig Heffner auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas vorgestellt. Praktisch alle Fabrikate sollen betroffen sein. Heffner und das BSI empfehlen allen Privatnutzern, dringend wichtige Einstellungen ihres Routers zu verändern und so die Hacker auszusperren.
Heffners Angriff zielt darauf ab, einem Angreifer über das Internet Zugriff auf die Steuerung des heimischen Routers zu gewähren. Normalerweise können Einstellungen an einem Router nur aus dem heimischen Netzwerk heraus vorgenommen werden. Heffner hat nun jedoch eine Methode vorgestellt, die solch umfassende Manipulationen auch Dritten von außerhalb des Netzwerks gestattet. Dazu muss der Anwender nur dazu verleitet werden, auf einen entsprechend manipulierten Link zu klicken. Den könnten ihm Online-Kriminelle zum Beispiel in einer klassischen Phishing-Mail unterjubeln.
So erhält der Angreifer die IP-Adresse des Anwenders, die ihm als Ausweis für ein Eindringen in das Netzwerk dient, der Router erkennt den Angriff von Außen als legitime Anfrage von Innen. Danach ist der Router nur noch durch sein Passwort gegen den Zugriff des Hackers geschützt. Praktisch alle Router werden jedoch mit einem Standard-Passwort wie "Admin" oder "1234" ausgeliefert, das viele Anwender trotz dringender Empfehlung der Hersteller nicht ändern. In wenigen Versuchen könnte so dann auch die letzte Sicherheitsbarriere fallen. Dem Angreifer stehen dann alle Türen offen: Er kann alle Nutzer des Netzwerkes nach belieben auf gefälschte Online-Banking-Seiten umleiten und so Zugangsdaten oder Kreditkartennummern ausspionieren oder den Router für Angriffe auf andere Internetnutzer missbrauchen. Er könnte den Router auch als sogenannten Proxy für seine illegalen Aktivitäten nutzen – Ermittler können der digitalen Spur des Hackers zunächst nur bis zum Internet-Anschluss des Opfers folgen.
Heffner und das BSI empfehlen eine wichtige Sofortmaßnahme: Alle Anwender sollten das Passwort ihres Routers ändern und durch ein eigenes ersetzen. Dabei gilt stets, dass ein komplexes Passwort besser ist als ein einfaches. Eine möglichst lange Kombination aus Buchstaben und Zahlen ist ideal. Weil die Hersteller der Router erfahrungsgemäß Schwachstellen wie die in Las Vegas vorgestellte so schnell wie möglich durch eine angepasste System-Software zu schließen versuchen, sollten Anwender regelmäßig überprüfen, ob eine aktualisierte Version der Firmware verfügbar ist. Außerdem empfiehlt das BSI, zusätzlich ein starkes WLAN-Passwort zu vergeben und den Sicherheitsstandard WPA2 zu verwenden. So ist auch das örtliche Drahtlosnetzwerk gegen Eindringlinge von Außen geschützt.
Quelle: t-online.de
Computerzombie schrieb:
am 19. August 2010 um 21:30:24
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Dieses wird schon seit ....
... Jahren betrieben. Schöne grüße von "H.A.A.R.P."
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Hacker schrieb:
am 12. August 2010 um 04:20:37
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@labertasche
IP-gebundene MAC-Filter? Können nur sehr wenige Router und selbst wenn: Wenn man ein WLAN hackt, kennt man die vergebenen IPs
und zugelassenen MACs noch vor dem eigentlichen Netzwerkschlüssel. Einzig hilfreich: WPA2 mit AES-Vershlüsselung und mindestens 30-stelligem Key aus Sonderzeichen, am besten durch einen Zufallsgenerator erstellt.
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Detlef schrieb:
am 3. August 2010 um 10:48:36
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"Bundesamt warnt vor Sicherheitsleck in Internet-Routern"
Habe diese Diskusionen Langsam satt.In meinem Bekanntenkreis Intressiert es Keinen
!!!!! Obwohl diese Wlan Codes im Internet
mit den Baujahren 2004 bis 2007 von der Friz bis hin Speedport !!!!!! verfügbar sind.
Da soll noch ein Vernünftiger Schutz Möglich sein ???? Alles nur Verarsch... Ich hab ein Nas Laufwerk als Server Laufen.Gesicheret Ohne gewisse Standarts.Bei mir ist seit dem Ruhe.Und als Ratschlag schaltet alle Remote Freigaben ab.
Erst dann haben diese Verbrecher Keine Chance mehr.
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