05.07.2010, 09:17 Uhr | t-online.de
Studie des Innenministeriums warnt vor zunehmendem Identitätsklau im Internet. (Foto: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in seinem Quartalsbericht vor immer professionelleren Phishing-Banden gewarnt. Online-Kriminelle locken mit immer schwerer zu entlarvenden E-Mails auf gefälschte Internet-Seiten, um so an Zugangsdaten für Online-Banking oder den Einkauf in Internet-Versandhäusern zu kommen. Während in der Vergangenheit diese Seiten sich oft selbst durch Rechtschreibfehler oder holpriges Deutsch verrieten, erstellen die Banden mittlerweile perfekte Kopien legitimer Internetseiten.
Als Beispiel für die immer professioneller agierenden Phishing-Banden nannte das BSI E-Mails, die sich an die Benutzer von DHL-Packstationen richteten. Mit perfekt getexteten und gestalteten E-Mails lockten Online-Kriminelle ihre Opfer auf ebenso täuschend echte Internet-Seiten. Dort sollten sie ihre Zugangsdaten durch Eingabe bestätigten. Wer das tat, öffnete sein Konto für die Online-Kriminellen. Bestellte und an die Packstation gelieferte Waren konnten die Gangster so bequem einfach selbst abholen.
Weiter warnte das BSI in seinem Quartalsbericht vor einem bisher wenig bekannten Einfallstor für Viren und Trojaner. USB-Sticks seien deutlich gefährlicher als infizierte Internet-Seiten oder in E-Mails versteckte Trojaner, die dank immer aufmerksamerer Anwender und besserer E-Mail-Filter immer weniger eine Chance hätten. Die praktischen Mitnehm-Speicher wandern oft ohne große Bedenken von Computer zu Computer und können so als ideales Vehikel für Schädlinge dienen. So habe sich der besonders gefährliche und besonders in Unternehmens-Netzwerken verbreitete Conficker-Wurm vor allem über infizierte USB-Sticks verbreitet.
Insgesamt hätte das Volumen der Angriffe auf Computer-Nutzer stark zugenommen. In der Kategorie "Trends und Statistik" rechnete das BSI vor, dass zum Beispiel die Zahl von Spam-Mails mit Schädlingen im Anhang innerhalb eines Jahres von 600 Millionen Nachrichten auf nun drei Milliarden am Tag praktisch verfünffacht habe. Eine große Gefahr stellten auch immer wieder Verbreitungen über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook dar. Die dort üblichen verkürzten Links seien ideal, um Weiterleitungen auf schädliche Internetseiten zu verschleiern.
Gegen diese Gefahren können sich Anwender nur schützen, indem sie stets darauf achten, ihre Software aktuell zu halten. Auch die Definitionen von Anti-Virus-Programmen sollten stets auf dem neuesten Stand sein. Gegen professionelle Phisher hilft hingegen nur größte Vorsicht und ein gesunder Menschenverstand. Unternehmen und Banken fordern niemals per E-Mail zur Eingabe von Zugangsdaten auf. Im Zweifel sollten Anwender vor der Eingabe dieser sensiblen Informationen beim angeblichen Absender der Nachrichten telefonisch nachfragen. So lässt sich der Trickbetrug endgültig entlarven und die teure Falle umgehen.
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Quelle: t-online.de
harry schrieb:
am 1. Oktober 2010 um 10:51:27
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bundesamt
wenn das bundesamt das weiss hat es möglichkeit diese seiten vom netz zu trennen richtet euch konten bei banken ein wo eine
abbuchung nicht möglich ist oder lasst euch weiter verarschen
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Rentnerin schrieb:
am 28. Juli 2010 um 18:47:13
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Phishing-Banden
Es ist schade, weil wir älteren Menschen diese Gefahren garnicht wirklich erkennen und deshalb lasse ich die Finger davon.!!!!!!!!!!!
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Manni schrieb:
am 6. Juli 2010 um 16:14:10
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Internet
Es gibt auch Menschen die auf Haustürgeschäfte reinfallen. Deshalb sollte man alle unseriösen Seiten vom Netz trennen. Man kann
nicht erwarten, dass alle (auch Spezialisten) sofort eine unseriöse Seite erkennen.
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