24.08.2010, 08:46 Uhr | Andreas Lerg mit Material von AFP
Zehn Stunden lang war die zentrale Internetverbindung zwischen Deutschland und Asien unterbrochen. Schuld waren drei bulgarische Metalldiebe, die es eigentlich auf wertvolle Kabel abgesehen hatten. Bei ihrem Beutezeug durchtrennten die Gauner versehentlich die wichtige Glasfaserleitung.
Drei Metalldiebe haben bei einem nächtlichen Beutezug in der Stadt Jambol im Südosten des Landes am vergangene Mittwoch eine zentrale Internet-Verbindung zwischen Deutschland und Asien gekappt. Als sie nach wertvollen Metallkabeln gruben, durchtrennten sie versehentlich das Glasfaserkabel, das unter anderem der Übertragung von Bankdaten zwischen Deutschland und Asien dient. Wie das bulgarische Innenministerium in Sofia am Montag mitteilte, war die Verbindung in der Nacht vom vergangenen Mittwoch auf Donnerstag für zehn Stunden unterbrochen. Die Behörden konnten die drei Täter ermitteln und am Montag festnehmen. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf 900.000 Euro.
In Bulgarien boomt der Diebstahl von Metallkabeln. Die Diebe graben nachts Kabel von Telefonanbietern, Stromversorgern oder Bahnlinien aus, kappen die Leitungen und verkaufen sie an Metallschrotthändler. Wie dieser Fall beweist, ist das Internet nicht, wie so oft vermutet, unzerstörbar. Während der Fußballweltmeisterschaft Ende Juni 2010 verursachte ein Schaden an einem Tiefseekabel zwischen Mumbai und Mombasa für die Internet-Nutzern überall in Ost- und Südafrika massive Probleme. Neben defekten oder gekappten Kabel gibt es einige weitere Ursachen, durch die das Internet teilweise oder ganz ausfallen kann.
Andreas Lerg mit Material von AFP
Diethard schrieb:
am 25. August 2010 um 15:49:15
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Ratz schrieb
Bravo zu deinem Komentar, genau so ist es , fühle mich hier im eigenen Land nicht mehr sicher.
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Utze schrieb:
am 25. August 2010 um 14:07:20
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@jojo
Besser gesagt, diese sogenannten Schrotthändler sind Hehler! Als nächsten Schritt verkauft der Händler das Metall in Ostblock,
Russland ist schließlich näher an China dran. Die Russen verkaufen es an China. Vielleicht für ein paar Super-Archen für 2012. ;)
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jojo schrieb:
am 25. August 2010 um 11:55:01
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Metalldiebe
Das gleiche gilt für diese Leute, die sich hier mit "Schrotthandel" der besonderen Art eine goldene Nase verdienen wollen und
damit sich selbst und andere in Lebensgefahr bringen. Aber die Gutmenschen reden und schreiben dann immer von schlechter Kindheit, Armut und so was. Man kann ja niemand für sein Elend bestrafen und wenn sie nicht klauen oder betteln verhungern sie gleich. Wie hieß es in der DDR: "Aus unseren Betrieben ist noch mehr her raus zu holen!"
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