02.01.2012, 16:00 Uhr | dapd, Damian Robota
Aktuelle Statistiken deuten auf einen Rückgang von Phishing-Attacken hin. (Bild: Imago)
Angreifer nutzen immer seltener Phishing-Attacken, um an persönliche Daten eines PC-Nutzers zu gelangen. Die Zahl der Trojaner nimmt dagegen stetig zu. Davor warnt aktuell das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Lagebericht.
Der Identitätsdiebstahl im Internet erfolgt immer häufiger über sogenannte Trojanische Pferde. So nutzten Angreifer fast ausschließlich diese Art von Schadsoftware, um persönliche Daten abzufangen, teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit. Laut des vom BSI veröffentlichten Lageberichtes der IT-Sicherheit in Deutschland 2011 sei die "klassische" Phishing-Methode, bei dem PC-Nutzer mittels Links in E-Mails auf betrügerische Webseiten gelockt werden, hingegen kaum noch zu beobachten. "Diese Identitäten lassen sich beim anschließenden Missbrauch nicht nur mittelbar zu Geld machen, sie bergen darüber hinaus weiteres erhebliches Schadenspotenzial", sagte BSI-Präsident Michael Hange.
Die Statistiken der Behörden zeigen, dass immer weniger Angreifer auf Phishing-Mails setzen. Bei solchen Attacken sollen die Opfer auf gefälschten Internetseiten Zugangsdaten und Passwörter einzugeben, meist aus Sicherheitsgründen, zur Bestätigung oder um Datenabgleiche auszuführen. Tatsächlich landen die Opfer auf Phishing-Seiten, über die auch PIN und TAN abgefangen werden. Kriminelle verschaffen sich dadurch unter anderem Zugang zu Bankkonten.
Im Gegensatz zu Phishing-Mails bekommen die meisten PC-Nutzer Trojaner nie wirklich zu Gesicht. Kriminelle versuchen die Schadsoftware unbemerkt auf den Computern der Opfer zu platzieren. Angreifer können über Trojaner die Eingaben des Computernutzers bei Anmeldevorgängen oder Trankaktionen im Internet direkt auslesen, oder Dateien auf dem PC durchsuchen. Bei einem Identitätsdiebstahl gehen die Cyber-Gangster meist organisiert vor. "Eine erste Gruppe erstellt die Schadprogramme, zum Beispiel Trojanische Pferde. Die nächste Gruppe sorgt für die Verteilung und den Einsatz der Schadsoftware im Internet, während eine weitere Gruppe die ausgespähten Daten aus den Dropzones einsammelt und für den anschließenden Identitätsmissbrauch aufbereitet", heißt es im BSI-Lagebericht.
Auf jedem Computer sollte grundsätzlich stets aktuell gehaltene Anti-Virus-Software im Einsatz sein, um bekannte Trojaner und andere Schädlinge abzuwehren. Aber genau so wichtig ist eine gesunde Skepsis. Zeigt die Internetseite der eigenen Bank ein bisher untypisches Verhalten oder werden ungewöhnliche Informationen angezeigt oder abgefragt, sollten Anwender bei der Bank anrufen und nachfragen, ob das authentisch ist. So lässt sich der Trickbetrug entlarven und die teuren Fallen umgehen.
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Quelle: dapd
Computer Michel schrieb:
am 5. August 2011 um 15:50:50
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Nvidia I-Net Seite vielleicht gehackt und Umgelenkte Seiten ?
Nvidia - München ist seit 2 Tagen Informiert aber die Hieroglyhpen sind immer
noch in der Menüführung vorhanden ! - Überprüft es selbst wenn Ihr von der Hauptseite nvidia.de auf Download-Treiber Klickt und dann mit der Maus das Popup Fenster aufgehen lasst seht Ihr bei Produkte & Support was ich meine. Wenn Ihr von einer anderen Unterseite kommt ist es nicht vorhanden !!! - IT-Freaks was meint Ihr ?
mehr
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