27.10.2010, 15:13 Uhr | t-online.de
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Bredolab-Betreiber fest (Symbolbild: dpa) (Quelle: dpa)
Erfolgreicher Schlag gegen die Botnetz-Mafia: Die holländische Polizei hat das Computernetzwerk Bredolab abgeschaltet und dessen mutmaßlichen Betreiber festgenommen. Bredolab bezeichnet ein gigantisches Netzwerk, das illegal Nutzerdaten ausspionierte. Das Netzwerk soll aus bis zu 30 Millionen einzelnen Computern bestanden haben, zusätzlich schalteten die niederländischen Ermittler 143 Server ab. Ein 27-jähriger Armenier soll der Hauptbetreiber des Botnetzes gewesen sein, berichtet die niederländische Strafverfolgungsbehörde am vergangenen Montag. Die Polizei nahm den Verdächtigen am Flughafen in der armenischen Hauptstadt Eriwan fest.
Eine Sondereinheit der niederländischen Polizei untersuchte in Zusammenarbeit mit armenischen Behörden das Netzwerk Bredolab eingehend. Dadurch geriet der 27-Jährige in das Visier der Fahnder. Der Beschuldigte habe sich in letzter Zeit in Russland aufgehalten und sich damit den Behörden seines Heimatlandes entzogen. Als er in seine Heimat zurückkehren wollte, nahmen ihn Beamte in Gewahrsam.
Bredolab war ein gigantischer Verteiler von Schadsoftware, die Trojaner verbreitete und Spionagezwecken diente. Aus wie vielen Servern das Netzwerk insgesamt bestand, konnten die Behörden noch nicht exakt ermitteln. Die jetzt abgeschalteten Server wurden vom niederländischen Betreiber Leaseweb verwaltet. Üblicherweise würden die Server nach der Entdeckung sofort vom Netz genommen, erklärte der niederländische Domain-Hoster. in diesem Falle habe Leaseweb die Server auf Anweisung der Polizei weiter betrieben.
Ein Botnetz ist ein Netzwerk, das sich die gesammelte Rechenkapazität unzähliger Computer zunutze macht. Die einzelnen Computer stehen dabei nicht in irgendwelchen Rechenzentren, sondern in den Haushalten nichts ahnender Internetnutzer. Durch Viren und Trojaner verseucht, werden die Computer ferngesteuert und missbraucht, ohne dass der Besitzer etwas bemerkt. Im Fall von Bredolab dienten sie unter anderem der illegalen Beschaffung von Daten. Generell ist jeder Privat-PC gefährdet, der ohne aktuelle Virenschutzsoftware und deaktivierter Firewall betrieben wird. In einer Klick-Show erklären wir, wie sich davor schützen können.
Quelle: t-online.de
it web schrieb:
am 20. Januar 2011 um 22:46:58
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bredolab
internet in allen händen ist gefährlich,was ich vor jahren schon sagte.
kein user weis bescheid über sicherungen und
updates.updates können auch gefährlich werden.Sicherungen können auch bösartige viren enthalten.den angeblich als besten getestet habe ich selbst verwand ,nur zum test.er hat nicht 100% funktioniert.er hat einen virus nicht erkannt.aus der ehemaligen udssr kommen viele programmierer die in europa ihr unwesen treiben.eines ist von dort und gut true sword 5
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Uwe Roder schrieb:
am 20. Januar 2011 um 17:18:53
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100 % Sicherheit gibt es leider nicht,
aber sicherheits- relevante Dinge sollte man nicht mit einem Windows System tun.
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