15.07.2011, 16:30 Uhr | Andreas Lerg
BKA warnt vor einer perfiden Bankbetrugsmasche. (Symbolbild: imago)
Das Bundeskriminalamt warnt aktuell vor einer neuen und besonders perfiden Bankbetrugsmasche im Internet. Das Opfer wird reingelegt und ohne sein Wissen als Komplizen der Online-Kriminellen missbraucht. Fällt er auf die Masche herein, überweist er selbst das Geld an die Täter.
Ein neuartiger Trojaner infiziert den Computer und wartet, bis das Opfer eine Verbindung zum Online-Konto bei seiner Bank aufbaut. Sobald es sich eingeloggt hat, blendet der Trojaner in einem ersten Schritt unter dem Namen der Bank eine Information ein. Dort wird dem arglosen Nutzer mitgeteilt, dass auf seinem Konto irrtümlicherweise eine Gutschrift eingegangen ist und das Konto deshalb gesperrt werden musste. Um die Kontosperre aufzuheben, soll er das Geld umgehend zurück überweisen.
In einem zweiten Schritt manipuliert die Schadsoftware die Anzeige der Kontoumsätze des Online-Bankkontos und zeigt den angeblichen Eingang der Gutschrift in der Saldoübersicht an. Das Geld ist jedoch niemals eingegangen. Überweist das Opfer den Betrag wie gefordert zurück, präsentiert die Schadsoftware das normale, aber bereits fertig ausgefüllte Onlineüberweisungsformular. Mit anderen Worten: Die Angreifer stehlen weder PIN noch TAN, sie manipulieren vielmehr den Kontoinhaber selbst. Fällt der er auf diese Manipulation herein, löst er selbst eine reguläre Überweisung aus. Besonders perfide: Die von den meisten Banken gegen technische Manipulationen etablierten Sicherungsmechanismen greifen nicht mehr, denn es wird ja eine echte Überweisung auf das Konto der Täter durchgeführt.
Bankkunden, die eine derartige Meldung auf ihrem Computer erhalten, sollten weder die geforderte Rücküberweisung noch weitere Banktransaktionen durchführen, denn der Computer ist mit dem Banking-Trojaner verseucht. Der Nutzer sollte sich zum einen an die nächste Polizeidienststelle und zum anderen auch an seine Bank wenden, um diese über die Manipulation zu informieren. Sicherheitshalber sollte der Betroffene die Bank bitten, das Online-Banking für sein Konto vorübergehend zu deaktivieren, um weitere Manipulationen von außen zu verhindern. Auch sollte er den Fall beim Phishing-Radar melden.
Wie sicher sind iTAN, mTan und chipTAN? zum Video
Der Fall zeigt, dass die Methoden der Online-Kriminellen immer raffinierter werden. Auf jedem Computer sollte grundsätzlich stets aktuell gehaltene Anti-Virus-Programmen im Einsatz sein, um bekannte Trojaner und andere Schädlinge abzuwehren. Aber genau so wichtig ist eine gesunde Skepsis. Zeigt die Internetseite der eigenen Bank ein bisher untypisches Verhalten oder werden ungewöhnliche Informationen angezeigt oder abgefragt, dann sollten Anwender bei der Bank anrufen und nachfragen ob das authentisch ist. So lässt sich der Trickbetrug endgültig entlarven und die teure Falle umgehen.
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Andreas Lerg
BÖRNIE schrieb:
am 2. März 2012 um 10:54:51
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JaJaJa !
Mittelfristig erzeugen die Kerle einen KLON , der meine Person ganz ersetzt und für mich Handelt, inklusive Bankgeschäfte,
Bestellungen, meine Todes-anzeige (Rentenzahlung) bewirkt ? . Da mich meine "Behörden" nur noch online kennen, muss ich auf alles gefasst sein. Wer seinen P-Ausweis "offiziell elektronisch" abgibt, existiert nicht mehr, außer als Karteileiche. Kann das Net durch solche Erscheinungen kaputt gehen, weil sich keiner mehr traut ?
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Melanie schrieb:
am 18. Juli 2011 um 19:35:20
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Warum geht man nicht mit härtesten Strafen gegen
diese Gangester vor ? Der staat schützt seine Bürger nicht vor Verbrecher.Wen das Risiko
höher wäre erwischt zu werden und die Strafen härter würde es sicher weniger von desen Betrügern geben.Gaz zu Scchwegen von den Kindermördern die immer wiedeer auf freien Fuß sind und sich noch ein Opfer holen können,abartig was deer Staat hier zu läßt.
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Freiberufler schrieb:
am 18. Juli 2011 um 10:13:58
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Internetkrimminelle
Liebe Mitbürger, wenn ich hier lese von "Gesetze verschärfen", dann sind das einfach keine Mittel um solche en
Betrügern das Handwerk zu legen!!
Jeder klar denkende Internetnutzer kann für sich entscheiden:
A) nutze ich Internet mit Einkauf und Banking....dann nur mit bestem Viresnchutz oder
B) ich nehme solche Möhlichkeiten nicht wahr, gehe zum Einkauf in Geschäfte und erledige Bankkgeschäfte vor Ort...dann kann mir keiner am PC was
unterjubeln!!
B)
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