19.01.2012, 15:04 Uhr | Yaw Awuku
Zu früh gefreut: Kanadier kauften statt iPads dreiste Ton-Attrappen. (Quelle: Symbolbild/imago)
Bastelton statt iPad 2: Mehrere Handelsketten in Kanada haben iPad 2-Verpackungen verkauft, in denen sich Ton anstelle der begehrten Tablet-PC von Apple befand. Schuld daran sind Betrüger, die mit einer frechen Masche abzocken wollen, wie der kanadischen Nachrichten-Sender CTV News berichtet. Die Betrüger kauften die iPads legal ein. Anschließend tauschten sie die gekauften Geräte gegen Modell-Ton aus, verschweißten die Verpackungen neu und gaben sie zurück. Die iPads sahnten sie so zum Nulltarif ab.
Auf diese Weise sollen sich die Betrüger bisher knapp 20 iPads ergaunert haben. Die mit Ton aufgefüllten iPad-Boxen gingen jedoch zurück in den Handel. Bei den Käufern, die eine Ton-Attrappe erwischten, war der Schreck entsprechend groß. Die Verpackungen waren perfekt versiegelt, erzählte eine Kundin dem Sender CTV. Doch anstelle eines iPad 2 bekam sie eine Packung Bastelton, die nur die Form eines iPads gehabt habe. Für die Attrappe habe sie 600 kanadische Dollar (etwa 460 Euro) gezahlt, sagte die Frau.
Die Kundin fürchtete, selbst als Betrügerin da zustehen, wenn sie den Verkäufern den Tonklumpen zeigt. "Die waren aber alle nur ziemlich verdutzt", sagte sie. Innerhalb von 20 Minuten erhielt die Frau ihr Geld zurück. Ihre Angst war dennoch nicht unbegründet, berichtet CTV. In einem anderen Kaufhaus behandelte ein Verkäufer einen Kunden mit Ton-iPad wie einen Kriminellen. Erst nachdem er sich an den TV-Sender wandte, erstattete das Kaufhaus ihm den Kaufpreis.
Um zu demonstrieren, wie robust ihre Verpackung ist, wagten Mitarbeiter der US-Firma G-Form einen Versuch. Sie ließen ein iPad aus 30 Kilometer Höhe fallen. zum Video
Nach Aussage von CTV tauchten die Ton-Attrappen bisher ausschließlich in Vancouver an der Westküste Kanadas auf. Vor allem in größeren Kaufhäusern wie Wal-Mart, Best Buy, Future Shop und London Drugs zogen die Betrüger ihre Masche ab. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Die Handelsketten wollen Betrugsfälle zusammen mit Apple untersuchen. Als eine erste Maßnahme gegen die Betrüger änderten Best Buy, London Drugs und Future Shop ihre Geschäftsbedingungen. Vor allem elektronische Geräte sollen vor einer Rückannahme in Anwesenheit der Kunden aus der Verpackung genommen und kontrolliert werden.
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Yaw Awuku
Der Macher schrieb:
am 19. Januar 2012 um 20:20:05
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@Anyone
Verpackung darfst Du öffnen oder öffnen lassen, den falls eine Platikschale einen Riss hat, kann man es im Geschäft gleich
umsetzen, der Computer Michel hat Recht und Ihr Hirnlosen seit mal wieder mit dem Roten Daumen unterwegs. Ich öffne jedes Produkt was ich kaufen will und Sie sind ein Sonderschüler ohne Hirn und Verstand. Nochmal was ich kaufe kontrolliere ich, wie andere Klevere auch, zu der Sorte gehöhren Sie und die anderen Rot Daumendrücker nicht.
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Horsti schrieb:
am 19. Januar 2012 um 19:43:50
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verarsche
So ist es richtig, so etwas kauft maqn auch in einem Geschäft
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Konrad schrieb:
am 19. Januar 2012 um 19:27:28
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Peter H.
Peter H., du brauchst keine Graka sondern einen Duden!
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