Auch hinter Bildschirmschonern verstecken sich mitunter fiese Schädlinge: Manche davon verbergen hinter der nett anzusehenden Oberfläche Spionage-Software, die persönliche Informationen auskundschaftet. Die Seite themexp.org etwa bietet tausende Wallpaper, Desktop-Icons und Bildschirmschoner zum kostenlosen Download. Was der Nutzer nicht weiß: Führt er diese Anwendungen auf dem Rechner aus, installiert er ungefragt eine Armada von Spy- und Adware, die fortan mit Werbe-Einblendungen nervt.
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Teuflische Software
Foto-Show
Vorsicht vor Klingelton-Tools
Ein weiteres Negativ-Beispiel ist die Seite Monkeybongo.com. Das Angebot wartet mit neun Gratis-Tools zum Erstellen von Klingeltönen und Verschicken von SMS auf. Wer die Software installiert, infiziert sein System mit dem gefährlichen Trojaner TR.Dldr.Agent.etb. Der lädt prompt weitere Schädlinge aus dem Internet, die den Rechner übernehmen. Die Freude über den Gratis-Klingelton verpufft wegen des Ärgers über das virenverseuchte System.
Fiese Parasiten greifen an
Ein besonderes Augenmerk haben Online-Kriminelle auf Sicherheits-Programme gelegt. Die fiesen Tools spielen dabei ein doppeltes Spiel: Sie geben vor, Schädlinge aufzustöbern - tatsächlich verseuchen sie den Rechner mit digitalen Parasiten. Oder aber sie gaukeln dem Nutzer vor, sie hätten einen Trojaner auf dem PC entdeckt, den allerdings nur eine kostenpflichtige Version entfernen könne. Dabei sind die betrügerischen Programme von Qualitätsprodukten kaum zu unterscheiden und häufig mit einer gut gestalteten Benutzeroberfläche und Internet-Seite ausgestattet.
Klick-Show20 goldene Regeln für einen sicheren PC
Wissen kompaktViren, Spyware und Trojaner
Toolbars bringen Geld
Aber nicht nur betrügerische Programme verursachen Sorgenfalten bei Internet-Nutzern. Wer plötzlich im Browser eine unbekannte Toolbar vorfindet, hat vielleicht kürzlich ein Gratis-Programm installiert. Manche Freeware installiert nicht nur sich, sondern eine Toolbar gleich mit. Viele Toolbars sind völlig ungefährlich, manche zumindest bedenklich, einige klar gefährlich. Besonders verbreitet ist die recht praktische Google Toolbar - kein Wunder, zahlt Google doch Software-Herstellern einen Dollar pro geglückte Toolbar-Installation. Die Google Toolbar gehört sicher nicht zu den bösartigen Programmen, dennoch ist sie immer wieder in die Kritik geraten, teils wegen Sicherheitslücken, teils wegen ihres laxen Umgangs mit Nutzerdaten. So sendet die Google Toolbar benutzerspezifische Daten an Google. Mittlerweile gibt es vergleichbar leistungsfähige Toolbars und somit keinen Grund mehr, die Google Bar zu installieren.
Schädlinge effektiv bekämpfen:
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