29.03.2011, 08:50 Uhr | t-online.de, AP
The Beatles: Eine kalifornische Internetseite hatte Musik der Band illegal verkauft. (Quelle: imago)
Die Betreiber eines kalifornischen Internet-Musikshops müssen kräftig nachzahlen, nachdem sie Songs der Beatles illegal verkauft hatten. Bis zu einer Klage im Jahr 2009 waren über die Internet-Seite unter anderem Songs der britischen Band für je 25 US-Cent zum Kauf angeboten. Vor einem US-Bezirksgericht stimmte die Webseite Bluebeat bereits am Freitag zu, umgerechnet etwa 700.000 Euro an die Musiklabels EMI, Capitol Records sowie Virgin Records America zu zahlen.
Bereits im Dezember hatte eine Richterin entschieden, dass Bluebeat das Urheberrecht der Plattenfirmen verletzt habe. Die Betreiber der Internetseite argumentierten jedoch, nicht die Originalaufnahmen verkauft zu haben, sondern die Musikstücke mithilfe einer so genannten "psycho-akustischen Simulation" aufbereitet zu haben. Diese Bearbeitung sei ausreichend, um die Songs selbst verkaufen zu dürfen. Die vorsitzende Richterin bezeichnete dies jedoch als Unsinn. Die verkauften Songs basierten auf Aufnahmen, die die Betreiber auf CD gekauft hatten, die Rest der Argumentation basiere auf "obskurer und undefinierter pseudo-wissenschaftlicher Sprache".
Die Webseite hatte 2009 damit begonnen, die Musik der Beatles, aber auch anderer großer Namen wie Coldplay und Lily Allen zu vertreiben. Bis zur Klage der Musikindustrie hatte Bluebeat bereits 67.000 Beatles-Songs verkauft. Der Verkauf von Musik der Beatles im Internet ist seit Jahren ein schwieriges Thema. Erst 2010 war es Apple nach langwierigen Verhandlungen gelungen, sich die Online-Vertriebsrechte für das Werk der Band zu sichern. Zuvor war die Musik der Beatles nur auf Tonträgern erhältlich.
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Quelle: dapd , t-online.de
bonton schrieb:
am 3. Januar 2012 um 15:25:19
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urheberrecht
Man kann natürlich fragen, ob verdiente Millionen nicht reichen und man dann noch Bohei macht. Für Newcomer sieht die Sache
schon etwas anders aus. Die leben heute kaum noch von den Gagen, sondern von den CD-Verkäufen auf Konzerten und von Trackdownloads. Hier ist die Gewinnausschüttung an der richtigen Stelle also eine existenzielle Frage. Das hat der Großteil einer ganzen Generation von Konsumenten leider immer noch nicht kapiert und glaubt, Internet = kostenloser Selbstbedienungsladen
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dc schrieb:
am 31. März 2011 um 13:25:12
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Als es noch LP`s gab, kostete sie ca.10,-DM.
Mit der Einführung der CD erhöhten sich die Preise für Alben exorbitant. Zuerst mit der
teuren Technik begründet, blieben die Preise hoch trotz billigster Produktion. Daher kaufe ich seit über 20Jahren so gut wie keine CD mehr. Das Preis-Leistungsverhältniss stimmt nicht mehr. Die weinigen die ich kaufe, müssen entweder verdammt gut sein oder im Preis runtergesetzt. Hätte die Gier die Preise nicht so hoch getrieben, wäre der Musikpiraterie der Boden entzogen worden. Eine CD=Millionär?!-So nicht!
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Lipi schrieb:
am 30. März 2011 um 22:06:48
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Billiger verkaufen,
dann wird auch mehr gekauft. Muss denn jeder Künstler nach einer erfolgreichen CD schon Millionär sein? Mit den Beatles
wurden schon Milliarden verdient, warum wird den Fans nicht mal eine günstige CD geboten?
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