27.10.2011, 13:09 Uhr | t-online.de
Der Virenscanner von Avira hat sich nach einem Signatur-Update fälschlicherweise selbst als Spyware identifiziert. Die Folge: Bei einem Scan löscht die Antiviren-Software automatisch den vermeintlichen Schadcode und zerstört sich damit selbst. Mittlerweile hat Avira den Fehler erkannt und liefert ein Update.
Der bekannte Virenscanner Avira Antivirus erkannte eine eigene Programm-Datei als Trojaner vom Typ "TR/Spy.463227". Grund der falschen Einstufung sei ein fehlerhafter Patch, meldet das Support-Forum von Avira. Der im schwäbischen Tettnang ansässige Hersteller für Sicherheitslösungen hat inzwischen nachgebessert und eine Korrektur veröffentlicht. Aktuelle Virensignaturen, bei denen dieser Fehler nicht mehr auftritt, haben die Versionsnummer 7.11.16.146 oder höher.
Nutzer des Virenscanners von Avira Antivirus können über die Programm-Schaltfläche "Aktualisieren" selbsttätig die neusten Signaturen einspielen. Gleichwohl sei der Schaden eher gering, meldet der britische Branchendienst The Register. Nach Angaben von Avira sei der vermeintliche Schadcode bis zur Veröffentlichung des korrigierten Updates nur 4000 bis 5000 mal erkannt und entfernt worden. Insbesondere die kostenlos nutzbare Version Avira Free Antivirus erfreut sich weltweit einer großen Fan-Gemeinde.
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Quelle: t-online.de
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