26.10.2009, 14:28 Uhr | pcwelt.de
Das Asrock P55 Extreme überzeugte uns mit ihrem aufgeräumten Platinen-Layout. Außerdem bot es als eines der wenigen Mainboards im Testfeld drei PCI-Steckplätze. Die restliche Bestückung war dagegen eher mau.
Von den drei 16x-PCIe-Steckplätzen der Asrock P55 Extreme arbeitet nur einer tatsächlich mit 16facher Bandbreite. Die beiden anderen Slots liefern 8- beziehungsweise 4fache Geschwindigkeit. Und sind zwei Grafikkarten im 16x- und 8x-Steckplatz zu einem Verbund zusammengeschlossen, arbeiten beide nur noch mit 8facher Geschwindigkeit. Dafür lässt sich sowohl Nvidias Quad-SLI als auch ATI Quad-Crossfire-X realisieren.
Als eines von wenigen Boards im Test bietet das Asrock P55 Extreme einen Diskettenlaufwerk-Anschluss. Mit seinen sechs SATA und sieben USB-Anschlüssen ist das Mainboard allerdings etwas knauserig bestückt. Immerhin gibt's eine eSATA-Buchse.
Handhabung
Obwohl die Ausstattung des Asrock P55 Extreme eher im Mittelfeld angesiedelt ist, zog das Sockel-1156-Board bei Last den meisten Strom des ganzen Testfelds. Im ausgeschalteten Zustand und im Idle-Modus war der Stromverbrauch okay. Für die Lüftersteuerung kommt beim Asrock P55 Extreme das Tool OC Tuner zum Einsatz.
Übertakten
Die Übertaktungsmöglichkeiten im Bios waren bei der Asrock P55 Extreme nur begrenzt. Vor allem die Optionen für die Speicherspannung und die DRAM-Timings waren im Vergleich zu den anderen Platinen im Testfeld etwas knapper bemessen.
Tempo
Das Asrock P55 Extreme war das zweitschnellste Mainboard des gesamten Testfelds. So erzielte es Bestwerte bei den PCMark-Vantage-Teilen TV & Movies und Productivity sowie im Einzelkern-CPU-Test des Cinebench-Benchmark.
Fazit Asrock P55 Extreme
Die Stärken des Asrock P55 Extreme liegen vor allem in seinem Tempo. Was Ausstattung und Overclocking-Möglichkeiten angeht, schnitt die Platine mittelmäßig ab. Dafür ist das Asrock P55 Extreme jedoch günstig.
Alternativen
Für 20 Euro mehr bekommen Sie das Asrock P55 Deluxe. Das Board war noch einen Tick schneller als das Asrock P55 Extreme und zudem etwas besser ausgestattet. Die Übertaktungsoptionen sind jedoch bei beiden Platinen gleich.
Varianten
Asrock P55 Deluxe
Asrock P55 Extreme
Asrock P55 Pro
Asrock P55M Pro
LGA-1156 Mainboard | |
Asrock P55 Extreme | |
Gesamtnote | ausreichend (3,56) |
Testkategorie | Mainboard mit Sockel LGA 1156 |
Anzahl Testkandidaten | 10 LGA-1156-Mainboards im Test |
LGA-1156-Mainboard-Hersteller | Asrock |
Asrocks Internetadresse | |
Preis (Straßenpreis, Stand 07.09.2009) | rund 130 Euro |
Asrocks technische Hotline | - |
Garantie des Herstellers | 24 Monate |
Asrock P55 Extreme | |
BEWERTUNG (0-100 Punkte) | |
Ausstattung (50%) | 43 |
Handhabung (20%) | 21 |
Overclocking (15%) | 0 |
Tempo (10%) | 98 |
Service (5%) | 0 |
Gesamtergebnis | 36 von 100 |
Preis-Leistung | angemessen |
Asrock P55 Extreme | |
TEMPO | |
Cinebench 1 CPU | 3536 Punkte |
Cinebench X CPU | 11.458 Punkte |
PCMark Vantage Score | 6501 Punkte |
Stromverbrauch Aus / Idle / Last | 1,0 / 96 / 184 Watt |
Asrock P55 Extreme | |
OVERCLOCKING | |
Einstellbarer FSB | 100 bis 300 MHz |
Einstellbarer CPU-Multiplikator | 9 bis 20fach |
Einstellbarer PCIe-Takt | 50 bis 150 MHz |
Asrock P55 Extreme | |
TECHNISCHE DATEN | |
Chipsatz | Intel P55 Express |
Anzahl Speicher-Slots / maximaler Ausbau | 4 / 16 GB |
Biosversion | AMI vom 28.8.2009 |
Anzahl PCIe-Slots (16x / 1x) | 3 / 1 |
Anzahl PCI-Slots | 3 |
Schnittstellen (USB / SATA / Firewire) | 7 / 6 / 1 |
LAN-Anschlüsse | 1 |
Soundchip | Realtek ALC890 |
Sonstiges | 1x ATX-Frontblende, 1x GPU-Bridge-Verbindung |
Quelle: PC-Welt
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