04.08.2010, 09:04 Uhr | t-online.de
Gleich drei Sicherheitsfirmen warnen vor einer Lücke im Betriebssystem von iPad und iPhone (Foto: dpa). (Quelle: dpa)
Eine Sicherheitslücke im Betriebssystem von Apple iPad und iPhone erlaubt es Online-Kriminellen, sich Zugang zu den Geräten zu verschaffen. Das melden gleich drei auf Computer- und Softwaresicherheit spezialisierte Unternehmen. Die Schwachstelle steckt in Apples mobilem Betriebssystem, das auch auf dem Medienplayer iPod Touch läuft. Hacker könnten über eingeschleuste und manipulierte PDF-Dateien die Kontrolle über die Geräte übernehmen und private Informationen stehlen. Auch der heimliche Anruf bei teuren Bezahlnummern oder Online-Einkäufe auf Kosten der Opfer sind denkbar. Apple soll bereits Untersuchungen eingeleitet haben.
Gemeldet hatten die Lücke die Sicherheitsfirmen Symantec, Lookout und Vupen. Sie steckt in der integrierten PDF-Software des Apple Betriebssystems für Mobilgeräte. Betrachtet der Besitzer eines iPhones oder iPads eine heruntergeladene und von Kriminellen manipulierte PDF-Datei, können Angreifer beliebigen Schadcode ausführen und so zum Beispiel private Informationen ausspähen. Auch der Besuch einer entsprechend manipulierten Internetseite mit dem Apple-Browser Safari kann schon ausreichen, um iPad oder iPhone zu infizieren. Bisher wird die Lücke noch nicht aktiv ausgenutzt – das ist nach Bekanntwerden einer Schwachstelle jedoch oft nur eine Frage der Zeit. Apple ist bereits informiert und will die Lücke nun unter die Lupe nehmen.
Apple ist jedoch nicht der einzige Hersteller, dessen mobile Endgeräte immer häufiger zum Ziel für Hacker und Online-Kriminelle werden. Erst vergangene Woche hatten Sicherheitsexperten auf einer Hacker-Konferenz in Las Vegas mehrere Schwachstellen in Googles Mobil-Betriebssystem Android aufgedeckt. Für Experten kommt das nicht überraschend: Smartphones haben mittlerweile einem PC vergleichbare Fähigkeiten, ihre Betriebssysteme werden bald so komplex sein wie die von Desktop-Computern. "Wir sollten nicht überrascht sein, wenn eine so komplexer Software Sicherheitslücken enthält", so Keven Mahaffey, Technik-Chef des Sicherheitsunternehmens Lookout. Die betroffenen Unternehmen müssten schnell auf Lücken reagieren und analog zu PC-Betriebssystemen zügig Patches veröffentlichen.
t-online.de
A & T schrieb:
am 23. August 2010 um 18:38:29
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Wann will man sich mal den Problemen stellen ?
Egal was, egal wo. Aber sich den Problemen stellen will man nicht.
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Otto schrieb:
am 4. August 2010 um 17:05:36
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Fokker schrieb
Wer sich so ausdrückt ist garantiert nicht im seriösen Geschäftsleben unterwegs. Blackberry verschlüsselt auch nur in der
Enterpriseversion. Aber dieses wissen hat der Geistesriese offenbar nicht.
Warum melden sich zum Thema iPhone immer so viele die gar keines besitzen, ergo gar keinen sachlichen Beitrag leisten können? Niemand betsreitet doch das es auch andere schöne Handys gibt.
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tom schrieb:
am 4. August 2010 um 15:34:22
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iPhone
nun ja, der Boom auf das iPhone ist noch immer sehr groß. Nur merken die meisten Menschen kaum, wie sehr sie kontrolliert
werden....... nicht nur durch Hacker sondern auch allein schon durch Apple! Und sie lassen es alle zu.....!
Wer wirklich mit einem guten Gerät arbeiten will, wo einem keiner was vorschreibt....., der kauft ein Blackberry!
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