20.06.2011, 09:16 Uhr | Andreas Lerg
Hacker-Gruppe Anonymous attackiert die GEMA. (Foto: imago)
Die Hacker-Gruppe Anonymous hat der GEMA den Krieg erklärt. In einem YouTube-Video kündigten die Internetaktivisten an, die Webseite der Rechteverwertungsgesellschaft anzugreifen, weil diese für die Blockade vieler Musikvideos auf YouTube verantwortlich sei. Aktuell ist die Internetseite der GEMA nur sporadisch erreichbar.
In dem YouTube-Video nehmen die Hacker Bezug auf die zähen Verhandlungen zwischen der GEMA und Google als Betreiber von YouTube. Eine synthetische Stimme erklärt, Anonymous betrachte die Handlungen der GEMA als eine "Einschränkung des freien Informationsflusses". Die Forderungen der GEMA – 12 Cent pro Videoabruf – seien überzogen, und weiter: "Sie weigern sich offenbar massiv, dem Unternehmen Google die nötigen Rechte einzuräumen, um bestimmte Musik- und Filmtitel in Deutschland zeigen zu dürfen." Wenn sich das Verhalten nicht ändere, sehe man sich gezwungen "weitere Maßnahmen einzuleiten".
Die Hacker erklären weiter, dass sie bereits Software-Tools verbreiten, mit denen sich die derzeit für Deutschland technisch gesperrten YouTube-Videos dennoch abspielen lassen. Die GEMA hat diese Sperrung im Rahmen des Streits mit Google veranlasst. Künstler bräuchten jedoch diese frei erhältlichen Videos als kostenlose Werbung, so Anonymous. Die GEMA stünde sich bei ihrem Bestreben, Künstlern und Plattenfirmen einen Gewinn zu verschaffen, mit der Blockade von YouTube-Videos selbst im Wege.
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Der Internet-Auftritt der GEMA ist derzeit nur sporadisch erreichbar. Unklar ist allerdings noch, ob dies tatsächlich auf das Konto von Anonymous geht, oder ob es Sympathisanten sind, die über eine DDOS-Attacke die Internetseite lahm legen.
Die deutsche GEMA und Google als Betreiber von YouTube streiten sich bereits seit langem um ein Abrechnungsmodell für das das Abspielen von Musikvideos auf der beliebten Internetseite. Viele Musikvideos sind daher in Deutschland blockiert. Google versucht seit kurzem mit neuen Hinweisen vor blockierten Videos den Zorn der Nutzer auf die Verwertungsgesellschaft GEMA zu lenken.
Mittlerweile meldet sich in diesem Streit sogar die Musikindustrie zu Wort: "Man darf sich die Frage stellen, warum eine Einigung zwischen Verwertungsgesellschaften und YouTube in vielen Musikmärkten möglich ist, nicht aber in Deutschland, dem wichtigsten Markt Europas." Das sagte Frank Briegmann, der Deutschland-Chef von Universal Music, im Gespräch mit Spiegel Online. Noch deutlicher wird der Deutschland-Chef von Sony Music, Edgar Berger, im Gespräch mit dem Magazin: "Alles muss durch ein Nadelöhr, den Gema-Aufsichtsrat. Einige Mitglieder scheinen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen zu sein."
Andreas Lerg
Klempner schrieb:
am 30. November 2011 um 18:21:08
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Gema
Wie mein Name sagt, ich bin Klempner,
Das mit der Gema finde ich gut, solche Gebühren bräuchten auch wir Handwerker.
Jeder, der auf
ein von mir installiertes Klo geht muß Gebühren an die Klempner Innung zahlen und davon bekomme ich dann was ab.
Na dann, Gute Entleerung.
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Kalaus1 schrieb:
am 9. November 2011 um 15:09:07
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Gema bekämpfen
Liebe Leute, die Gema ist eine Gesllschaft, welche geistigen Diebstahl verhindern möchte. Ich bin selbst Musiker und sehe
die Notwendigkeit von Gemagebühren vollkommen ein. Komponisten, Musiker und sonstige Leute leben von diesen Gebühren. Einfach Musik ins Netz stellen bedeutet, dass diese Leute um ihre Tantiemen betrogen werden. Ich kann verstehen, dass die Gema versucht, unerlaubt hochgeladene Musikvideos zu blockieren.
Die Leute, welche die Gema verteufeln, würden das Gleiche tun.
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experte schrieb:
am 24. Juli 2011 um 13:51:29
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man kann
mit einem proxy alle gesperrten videos sehn am besten man bevorzugt einen niederländischen proxy
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