25.11.2011, 12:59 Uhr | dpa
Mitglieder von Anonymous zeigen sich gerne mit Guy-Fawkes-Masken. (Quelle: imago)
Die Piratenpartei hat ihr InternetangebotPiratenpad vom Netz nehmen müssen. Schuld daran waren Mitglieder von Anonymous. Die Online-Aktivisten stellten sich etwas unbeholfen an und platzierten Links zu Pädophilen-Foren.
Die Piratenpartei hat wieder Ärger mit ihrer offenen Kommunikationsplattform Piratenpad. Unbekannte hätten darüber Links zu "zweifelsfrei kinderpornografischen Seiten" veröffentlicht, berichtete der Tagesspiegel am Freitag. Die Partei schaltete den Server daraufhin "bis auf Weiteres" ab. Man habe Anzeige erstattet und werde mit den Behörden zusammenarbeiten, um den Fall aufzuklären, erklärte der Parteivorsitzende Sebastian Nerz.
Das Piratenpad ist eine Internetanwendung, in der Nutzer gemeinsam an Dokumenten arbeiten können, ähnlich wie bei Google Docs. Auch beliebige Nicht-Mitglieder haben Zugriff auf das System. Eine Kontrolle der Inhalte sei technisch nicht möglich, betont die Partei. Wie in Online-Foren könne man nur reagieren, wenn es Hinweise auf problematische Inhalte gebe. "Wir sind entsetzt", sagte der Parteivorsitzende Nerz. Die Piratenpartei kämpfe gegen Kinderpornografie. "Es ist widerlich, dass ausgerechnet das Piratenpad jetzt für solche Links genutzt wird."
Unbekannte, die sich als Mitglieder von Anonymous ausgaben, teilten am Freitag mit, sie hätten die Plattform verwendet, um Informationen für eine Operation gegen Kinderpornografie zu sammeln, die #OP Innocence. Es sei nicht ihre Absicht gewesen, "die Piratenpartei in irgendeiner Weise mit Kinderpornografie in Zusammenhang zu bringen". Die verbreiteten Links hätten lediglich zu Foren geführt, in denen sich Pädophile treffen, nicht direkt zu kinderpornografischen Inhalten.
Nach dem Vorfall müsse die Partei klären, inwiefern das Programm ein Risiko darstellt, sagte Nerz. "Ganz auf die Möglichkeit, sich anonym zu beteiligen, wollen wir nicht verzichten, das würde unserem Politikbild widersprechen. Wir müssen prüfen, ob sich das über das Piratenpad realisieren lässt." Eine Alternative wäre, die öffentliche und parteiinterne Instanz zu trennen.
Schon einmal hatte es Kontroversen um die Anwendung gegeben: Vor der Bremen-Wahl im Mai beschlagnahmten Behörden mehrere Server der Partei, weil die Organisation Anonymous einen Hacker-Angriff über das Piratenpad koordiniert haben soll. Allerdings legten die Ermittler damit nahezu die gesamte digitale Infrastruktur der Partei lahm, die stark auf die Kommunikation im Internet setzt. Die Partei kritisierte diesen Schritt als unverhältnismäßig
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Quelle: dpa
Nina schrieb:
am 25. November 2011 um 20:29:36
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Piratenpad
Jetzt zeigen diese Schw.... von Anonymous ihr wahres Gesicht: alles Pädophile, Kinderschänder und Vergewaltiger. Weg mit diesen
Kriminellen, aber für immer !
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scooterfan schrieb:
am 25. November 2011 um 20:17:02
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Anonymous
diese Aktion gehört schwer bestraft bei Kinderpornografie hört der Spass auf.Wenn die zu blööde sind die Börsen zu
manipulieren sollen sie das Hacken sein lassen.
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badbremer schrieb:
am 25. November 2011 um 16:50:46
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Anonymus
Diese Hacker von Anonymus bringen anscheinend nichts zu Stande . Jetzt schädigen sie auch noch den Ruf der Piratenpartei . In
wessen Auftrag , würde mich mal interressieren . Da kämen ja nur noch andere deutsche Parteien in Frage . Ansonsten sind die Anonymus Hacker totale Anfänger . Haben die Aufmerksamkeit nur durch eine grosse Klappe erreicht . Taten -------null !!!
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