23.11.2010, 09:36 Uhr
Der neue Aldi-PC besitzt einen USB-3.0-Anschluss und viel Speicherplatz. (Montage: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringt Aldi einen neuen Desktop-PC in seine Filialen. Seit dem 25. November ist der Medion Akoya P4375 D für 599 Euro sowohl bei Aldi Nord als auch Aldi Süd erhältlich. Insbesondere stoßen der USB-3.0-Anschluss und der üppige Festplatten-Speicher aus der Ausstattung des neuen Aldi-PC hervor. Handy-Schnäppchenjäger finden zudem das solide Smartphone Samsung Galaxy 5 bei Aldi Nord.
Der Medion Akoya P4375 D besitzt als erster Aldi-PC einen USB-3.0-Anschluss. Bislang verfügte nur das Aldi-Notebook Medion Akoya P6624 über die neue Turbo-Buchse. Vorteil: Externe Festplatten mit USB-3.0-Anschluss lassen sich schneller mit vielen Daten bestücken. Allerdings ist fraglich, wer angesichts einer im neuen Aldi-PC eingebauten Festplatte mit 1,5 Terabyte Speicher noch Unmengen von Daten auf einen externen Speicher verschiebt. Und derzeit nutzen hauptsächlich externe Festplatten den USB-3.0-Anschluss.
Der neue Aldi-PC Medion Akoya P4375 D kommt im klassisch-schwarzen Klavierlack-Gehäuse und unterscheidet sich zumindest äußerlich nicht von seinen Vorgängern. Darin steckt einigermaßen aktuelle Hardware wie der Prozessor Intel Core i3-550 (3,2 GHz) und die Einsteiger-Grafikkarte ATI Radeon HD 5670. Diese unterstützt die in Windows 7 enthaltene Grafikschnittstelle DirectX 11 und verfügt über einen HDMI-Ausgang zum Anschluss an einen Flachbild-Fernseher. Abgerundet wird die Hardware-Ausstattung von vier Gigabyte Arbeitsspeicher, der 1,5 TB großen Festplatte und einem DVD-Brenner. So eignet sich der neue Aldi-PC Medion Akoya P4375 D insbesondere für Multimedia-Anwendungen als auch klassische Office-Aufgaben. Der eingebaute Grafikchip ATI Radeon HD 5670 sollte zudem ausreichend Leistung für aktuelle PC-Spiele liefern, insofern Nutzer hier auf Details verzichten und nicht die höchste Auflösung wählen. So lässt sich der Medion Akoya P4375 D sogar als Allround-PC einstufen - mit gewissen Einschränkungen natürlich.
Die vorinstallierte Software ist für Aldi und Medion üblich: Windows 7 in der 32-Bit-Version, Microsoft Office 2010 Starter und diverse Multimedia-Programme von Cyberlink. Wichtig: Wer den kompletten Arbeitsspeicher von 4 Gigabyte nutzen möchte, muss die beiliegende 64-Bit-Version von Windows 7 auf dem neuen Aldi-PC installieren. Außerdem lässt sich der installierte Virenscanner Bullguard Internet Security nur 90 Tage lang mit Updates versehen, danach wird eine neue Gebühr fällig. Dem Aldi-PC Medion Akoya P4375 D liegen Tastatur und Maus bei. Aldi gewährt drei Jahre Garantie.
In der Computer Bild (Ausgabe 25/2010) setzte sich der Aldi-PC Medion Akoya P4375 D gegen fünf Komplett-PC seiner Preisklasse durch und erreichte die Note "gut" (2,34). Die Tester bescheinigten dem Medion-Computer "ordentliche Tempowerte" und die Radeon-Grafikkarte reiche "für viele Spiele locker aus", abgesehen von aufwendigen 3D-Spielen. Laut pcwelt.de stellt ATI Radeon HD 5670 mit 512 MB Speicher "auch nicht allzu anspruchsvolle Spieler zufrieden". Das Betriebsgeräusch des Aldi-PC Medion Akoya P4375 D lag nach einer Messung von Computer Bild bei leisen 1,3 Sone; auch der Stromverbrauch war gering. Auch auf chip.de hinterließ der Aldi-PC einen guten Eindruck. "Die Komponenten sind aktuell und verfügen somit über die neuen Stromspar-Mechanismen", heißt es in dem Artikel. Für den Preis von rund 600 Euro bekämen Käufer "einen umfangreich ausgestatteten Multimedia-PC für Büro und Wohnzimmer".
Eine richtige Alternative zum neuen Aldi-PC lässt sich wie so oft nur schwer finden. In der Preisklasse um 600 Euro gehören ein USB-3.0-Anschluss und eine große Festplatte nicht zum Standard. Bei vergleichbar teuren Desktop-PC sind oftmals zudem Prozessor und Grafikkarte etwas schwächer, wie bei dem Acer Aspire X3900. Einige Online-Händler bieten den Acer-PC bereits für etwa 580 Euro an. Die Ausstattungsunterschiede dürften nur bei 3D-Spielen und Videoschnitt auffallen. Wer etwas mehr Geld investieren möchte, bekommt beim Packard Bell Ixtreme I7202 GE einen Multimedia-PC, dem die PC-Welt das Preisurteil "sehr günstig" verlieh. Im Vergleich zum Medion Akoya P4375 D ist der Prozessor und der Arbeitsspeicher mit 6 GB schon fast riesig. Zudem besitzt der Packard Bell einen TV-Empfänger.
Wer einen neuen PC für Office-Aufgaben und fürs Internet sucht, für den ist der neue Aldi-PC aber wohl zu teuer - dafür reicht ein Computer der 450-Euro-Klasse. Der USB-3.0-Anschluss mag zwar zukunftssicher erscheinen, er lohnt sich allerdings nur für Nutzer, die große Datenmengen zwischen PC und externem Datenträger austauschen. Bei der Softwareload Flatrate finden Sie im Übrigen einen Testbericht von zehn externen USB-3.0-Festplatten als PDF-Download. Noch ist offen, ob sich USB 3.0 überhaupt auf dem Markt durchsetzen wird, denn Intels Konkurrenzprodukt Light Peak soll bereits Anfang 2011 erscheinen. Möglicherweise wechseln dann viele Hardware-Hersteller auf den Intel-Anschluss, der mit USB nicht kompatibel ist.
Hier finden Sie aktuelle Aldi PCs
So lässt sich das Computerbild auf dem Fernseher anzeigen. zum Video
Quelle: t-online.de
Hunter schrieb:
am 23. November 2010 um 18:06:26
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ALDI PC
Kommt von den Schlechtrednern eigentlich mal jemand auf die Idee, dass es an ihm liegen könnte, wenn der PC nicht funktioniert oder gar kaputt geht?
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Rainer L schrieb:
am 23. November 2010 um 18:05:32
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ALDI Pc
Hallo, wie ich schon vorher schrieb: Finger weg von diesem besseren Schrott. Für das selbe Geld bekommt man entweder beim Händler
oder beim Selberbauen einen bedeutend besseren Rechner. Denn diese Kiste ist, wie schon Simon sagte, ihr Geld nicht wert. Da bekommt man beim Händler auch Vollversionen dabei, die ja beim Aldi leider fehlen (Office und Sicherheitssuite)
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HMS schrieb:
am 23. November 2010 um 17:55:20
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Medion-Rechner Akoya P4375 D
Stefan B. kennt sich offenkundig aus; gibt vor, einen Rechner mit sehr teurer Graphikkarte zu haben, behauptet
aber gleichzeitig, die Medion-Rechner seien Schrott. Wer hat ihm das denn geflüstert?. Meine in den letzten 4 Rechner von Medion in der Preiskategorie um 1000 € sowie mein Medion Notebook haben mich bislang nie enttäuscht, arbeiten sogar noch bei meinen Kindern und Enkeln. Überdies hängt es ja auch davon ab, was ich mit den PC im Alltag bearbeite.
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