10.06.2010, 11:44 Uhr | Jörg Hofmann
Adobe warnt vor kritischer Lücke in Flash, Adobe Reader und Acrobat. (Montage: t-online.de)
Adobe hat seinen Flash Player 10.1 vorzeitig freigegeben. Damit reagiert Adobe auf steigende Angriffe, die sich einer kürzlich entdeckten Lücke im Flash-Plugin für Browser wie Internet Explorer und Firefox bedienen.Mittels präparierter Flash-Dateien gelangen Schädlinge ins System. Dazu genügt bereits der Besuch einer Webseite oder das Öffnen eines Webvideos mit einer Anwendung die den Flash-Player nutzt. Das aktuelle Update verhindert dies und sollte von jedem Internet-Nutzer umgehend installiert werden.
Erste Internetseiten nutzen die Lücke in Adobes Flash Player bereits für gezielte Angriffe aus, um PCs mit Schadsoftware wie Viren und Trojanern zu infizieren. Der aktualisierte Player mit der Versionsnummer 10.1.53.64 hält nun dicht und stopft darüber hinaus 30 weitere Sicherheitslecks. Ebenfalls vom Flash-Leck betroffen sind die PDF-Programme Adobe Reader und Acrobat. Die Updates sowohl für Windows, Mac OS X als auch für Linux sollen am 29. Juni folgen.
Aufgrund der starken Verbreitung von Flash-Inhalten einerseits und der Adobe-Software andererseits, sollten Internet-Nutzer den neuen Player schnellstmöglich installieren. Den aktualisierten Flash-Player können Sie bei Softwareload herunterladen. Vergewissern Sie sich, dass auf Ihrem PC die neueste Player-Version 10.1 installiert ist. Wie das geht, haben wie Ihnen in einer Klickshow zusammengestellt. Adobe hat ferner ein Uninstaller-Tool zum Download bereitgestellt, das ältere Vorgängerversionen des Flash-Players sicher und restlos aus dem System entfernt.
Das Flash-Leck im Adobe Reader und Adobe Acrobat der 9er-Serie will Adobe erst in zwei Wochen stopfen. Ältere Versionen des Readers sind nicht betroffen. Bis das Sicherheitsupdate vorliegt, empfiehlt das Bürger Computer Emergency Readiness Team (Bürger-CERT) des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik alternative Programme zum Anzeigen von PDF-Dokumenten. Eine Auswahl an alternativen PDF-Programmen finden Sie bei Softwareload. Wer auf den Adobe Reader 9.3 nicht verzichten möchte, dem rät Adobe als Notbehelf, die fehleranfällige Komponente authplay.dll in den PDF-Anwendungen zu verschieben, umzubenennen oder zu löschen. Ein Angriffsversuch führt dann lediglich zum Absturz der PDF-Sofware, die Infektion des PC mit Schadsoftware soll damit jedoch verhindert werden können.
t-online.de ShopNotebooks zu tollen Preisen
t-online.de ShopFernseher, Beamer, Leinwände, Grillgeräte und vieles mehr - hier geht's zum WM-Special!
Jörg Hofmann
Jens schrieb:
am 12. Juni 2010 um 01:23:59
(0)
(0)
Flash
Warum kann man den Flashmüll nicht einfach in die Tonne treten? Dieses Flashgezappel nervt eh nur, besonders beim Lesen von Texten,
wie zum Beispiel Nachrichten. Ich habe es seit Jahren standartmäßig abgeschalten, und aktiviere es nur, wenn es unbedingt nötig ist.
mehr
Kommentar melden
PC Freak schrieb:
am 11. Juni 2010 um 15:24:04
(0)
(0)
Flash , JAVA und Co.KG
Wann können wir endlich auf diesen unsicheren Schrott verzichten. Seit Jahren wird das Problem ignoriert und
totgeschwiegen. Diese Flickwerk behebt nicht das Problem !!!
mehr
Kommentar melden
Karl Stülpner schrieb:
am 11. Juni 2010 um 12:20:57
(0)
(0)
Thema: "Adobe stopft Sicherheitsleck im Flash-Player"
Die im Zusammenhang mit Adobe-Reader erwähnte und zum Verschieben empfohlene Date
authplay.dll existiert auf allen mir bekannten Windows-PCs mit Adobe-Reader gar nicht. Dafür taucht sie im Adobe-Lightroom-Ordner auf. Den hat aber beileibe nicht jeder auf seinem PC. Was stimmt denn nun?
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special
Internet Explorer 9: Flotter Seiten- aufbau bei voller Sicherheit. mehr
Neues Oberklassen-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display. zum Video