06.06.2011, 10:00 Uhr | Andreas Lerg
Adobe schließt kritische Sicherheitslecks in Adobe Flash Player. (Quelle: t-online.de)
Wichtiger Download für alle Internet-Nutzer: Adobe schließt mit einem außerplanmäßigen Update eine kritische Sicherheitslücke im Adobe Flash Player. Betroffen sind alle Betriebssysteme von Windows über Apple Mac OS X bis hin zu Linux und Android. Online-Kriminelle versuchen bereits, über diese Lücke Computer von Internet-Nutzern unter ihre Kontrolle zu bringen. Adobe rät dringend, die fehlerbereinigte Version des Adobe Flash Players zu installieren.
Adobe hat ein außerplanmäßiges Update seines Flash Players veröffentlicht, das eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke schließt. Betroffen ist der Adobe Flash Player 10.3.181.16 für Windows, Mac OS X und Linux sowie 10.3.185.22 für Android. Auch die jeweiligen Vorgängerversionen sind anfällig. Sollte das Update auf Version 10.3.181.22 (beziehungsweise 10.3.181.23 für ActiveX) nicht automatisch ablaufen, sollten Nutzer es manuell herunterladen und installieren. Für die Android-Version will Adobe noch diese Woche ein Update nachliefern. Hier lesen Sie, wie sie die Version Ihres installierten Flash Players ermitteln können.
Die Sicherheitslücke ermöglicht das sogenannte Cross-Site-Scripting. Dabei können Funktionen und Inhalte von einer Internetseite auf eine andere Internetseite übertragen und ausgeführt werden, ohne dass dies vom Anwender bemerkt wird. Adobe selbst warnt, dass die aktuelle Sicherheitslücke derzeit bereits ausgenutzt wird. Die Online-Kriminellen versuchen Anwender mit einem Link in einer Phishing-E-Mail auf eine manipulierte Internetseite zu locken. Folgt der Anwender diesem Link, können die Angreifer den Computer manipulieren und zum Beispiel Viren einschleusen.
Laut Adobe würden derzeit noch die Auswirkungen der aktuellen Sicherheitslücke auf die PDF-Tools Acrobat Reader und Acrobat untersucht. In beiden Programmen ist eine Komponente namens authplay.dll vorhanden, die sich in der Vergangenheit immer wieder als problematisch erwiesen hat. Diese Komponente sorgt dafür, dass Flash-Inhalte in PDF-Dateien automatisch abgespielt werden können. Hier soll es derzeit aber keine aktuellen Angriffe geben. Grundsätzlich sollte auf jedem Computer immer ein stets aktualisierter Virenscanner im Einsatz sein, der schädliche Dateien und unzulässige Vorgänge frühzeitig erkennen kann.
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Andreas Lerg
Jens schrieb:
am 22. Juni 2011 um 23:07:38
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Röhrenfernsehgerät
Was ist eigentlich damit gemeint? Es gab mal Geräte mit an die 20 Röhren!!!
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Jens schrieb:
am 22. Juni 2011 um 23:04:32
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Version
Komisch, Iich habe die Version 10.3.181.26 auf meiner Kiste drauf. Ist diese Meldung schon wieder so veraltet?
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Rolf schrieb:
am 15. Juni 2011 um 18:51:10
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Adobe liefert Notfall-Patch für Flash-Player
Was machen den die User, welche Win 7 Home Premium 64 Bit haben ?
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