12.04.2011, 09:00 Uhr | Andreas Lerg
Hacker greifen mit verseuchten E-Mails an. (Bildmontage: t-online.de)
Abermals klafft eine Sicherheitslücke im Adobe Flash Player, über die Online-Kriminelle derzeit versuchen, Computer von Internet-Nutzern unter ihre Kontrolle zu bringen. Der aktuelle Angriff erfolgt über präparierte Word-Dateien, die als E-Mail-Anhang verschickt werden. Wie schon bei der im März entdeckten Sicherheitslücke sind auch der Adobe Reader und Acrobat verwundbar. Adobe nennt derzeit keinen Termin für ein Sicherheitsupdate.
Am Montag warnte Adobe, dass Hacker eine offene Sicherheitslücke im weit verbreiteten Flash Player ausnutzen. Dazu verschicken sie präparierte Word-Dateien per E-Mail. In diese Word-Dateien ist eine Flash-Datei mit Schadcode eingebettet. Öffnet der Empfänger den Anhang, nistet sich der Schadcode auf dem PC ein und verursacht zunächst einen Absturz des Computers. Anschließend können die Angreifer die Kontrolle über den Computer übernehmen.
Betroffen sind sämtliche Betriebssysteme, die den Adobe Flash Player unterstützen. Neben Windows sind das Apple Mac OS X und Linux. Das Sicherheitsleck besteht im Flash Player 10.2.153.1 und den früheren Versionen. Bei Google Chrome ist es Version 10.2.154.25 und bei Google Android 10.2.156.12. Da auch Adobe Reader und Acrobat Flash-Dateien abspielen können, sind auch diese Programme anfällig für den Angriff. Adobe erklärte, dass derzeit an einer Lösung des Problems gearbeitet wird, ohne dabei einen konkreten Termin für ein Update zu nennen.
Von den aktuellen Angriffen ist die Masse der Computernutzer noch nicht betroffen. Sicherheitsexperten melden, die Attacken würden sich derzeit nur sehr gezielt gegen juristische Abteilungen in Firmen und Behörden in den USA richten. Die derzeit verschickten E-Mail-Anhänge sind als juristischer Fachartikel getarnt. Dennoch ist das kein Grund zur Entwarnung. Da der Flash-Player als Browser-Plugin weltweit auf fast allen Computern installiert ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Angriffe erfolgen. Angriffe auf den Flash Player und den Adobe Reader nehmen seit Jahren zu.
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Zum Adobe Flash Player gibt es bislang keine Alternativen. Wer den Flash Player von seinem PC entfernt, muss damit rechnen, dass viele Webseiten nicht korrekt angezeigt werden. Computernutzer können immerhin das Risiko senken, das von PDF-Dateien ausgeht, indem sie ein alternatives PDF-Programm verwenden. Sicherheitslecks, die nicht in der Adobe-Software, sondern im PDF-Format selbst begründet sind, lassen sich damit allerdings nicht ausschalten. Grundsätzlich sollte auf jedem Computer immer ein stets aktualisierter Virenscanner im Einsatz sein, der manipulierte Dateien frühzeitig erkennen kann. Auch die Verwendung aktueller Browser-Programme wie beispielsweise Internet Explorer 9 tragen zum besseren Schutz gegenüber infizierten Internetseiten bei und wehren mitunter schadhafte Downloads ab.
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Andreas Lerg
Computer Michel schrieb:
am 13. April 2011 um 20:12:32
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@Mac Mecker Mac
Das bringt nichts weil jeden Tag neue Kommen die es besser Wissen. Und was hat der Affen-Mensch geschafft ? Der ist noch mit
PI beschäftigt ! Die einen machen Vergangenheitsbewältigung und die anderen sind 100.000 Jahre weiter und Wissen im Vorraus was passieren wird ....
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Computer Michel schrieb:
am 13. April 2011 um 20:03:40
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@mein Betriebssystem ist das Bessere
Wer die ganze Geschichte kennt, hat Sie schon erlebt !
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Jens1 schrieb:
am 13. April 2011 um 17:11:14
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keine Lust mehr
Das PC-Leben besteht bald nur noch aus updates oder dem warten darauf für das stopfen von Löchern. Das wird bald
Selbstzweck. Win heute z.B. mit den Scheuenentoren. Die Software ist viel zu kompliziert strukturiert. Adobe Reader z.B., warum muss das Ding ein paar hundert MB groß sein? Ander schaffen das mit 3 MB. Klar, jeder mehr Programmzeilen, warum auch immer, je mehr Angriffspunkte. Die Programme sind alle zu fett. 99% brauchen das nicht.
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