22.03.2011, 09:00 Uhr | Andreas Lerg
Hacker greifen mit verseuchten E-Mails an. (Bildmontage: t-online.de)
Adobe hat ein Notfall-Update für den Flash Player veröffentlicht. Damit schließt das Software-Unternehmen eine in der letzten Woche bekannt gewordene Sicherheitslücke, über die Online-Kriminelle mit manipulierten Dateien die Kontrolle über den angegriffenen Computer übernehmen können. Außerdem empfiehlt das Unternehmen den Nutzern des Adobe Reader, die neueste Version des PDF-Betrachters zu installieren.
Der Adobe Flash Player wird zur korrekten Darstellung von vielen Webseiten benötigt und ist daher nahezu auf jedem PC installiert. Mit dem aktuellen Update schließt Adobe eine schwerwiegende Lücke in der Software, die es Online-Kriminellen erlaubt, den Computer unter ihre Kontrolle zu bringen. In der vergangenen Woche wurden dieses Sicherheitsleck und erste Angriffe bekannt. Hacker versenden derzeit gehäuft Spammails, die eine manipulierte Excel-Tabelle als Anhang enthalten. In dieser Tabelle hängt ein speziell präpariertes Flash-Video. Startet der Nutzer dieses Video, stürzt die Flash-Anwendung ab und danach können die Angreifer die Kontrolle über den Computer übernehmen.
Der Fehler steckt in der Systemdatei AuthPlay.dll, die für die Darstellung von Flash-Inhalten auch in PDF-Dokumenten zuständig ist. Betroffen sind der Adobe Flash Player Version 10.2.152.33 und ältere Versionen. Adobe rät dringend, die fehlerbereinigte Version 10.2.153.1 des Adobe Flash Players zu installieren. Nutzer von Android sollen aus dem Android Market die Version 10.2.156.12 des mobilen Flash Players herunterladen und installieren. Nutzern von Google Chrome stellt Adobe die Version 10.0.648.134 des Flash Players zur Verfügung.
Auch der neue Adobe Reader X ist von der Sicherheitslücke betroffen, aber für diese Software will Adobe erst beim regulären Update am 14. Juni einen Patch bereitstellen. Adobe rät Nutzern bis dahin, die aktuellste Version des Adobe Readers zu verwenden. Dieser bietet mit dem Adobe Reader X Protect-Modus eine Schutzfunktion, die den Angriff auf die Sicherheitslücke blockieren kann. Nutzer des Adobe Reader 9.4.2 sollten auf die fehlerbereinigte Version 9.4.3 wechseln. Diese liefert Adobe bereits über die Update-Funktion des Programms aus.
Kurz erklärt: So funktioniert die Suche im neuen Internet Explorer 9. zum Video
Angriffe auf den Flash Player und den Adobe Reader haben in der Vergangenheit stark zugenommen. Computernutzer können zumindest das Risiko von PDF-Dokumenten senken, indem sie ein alternatives PDF-Programm verwenden. Einige Schwachstellen sind allerdings im PDF-Format selbst begründet. In einem solchen Fall hilft nur besondere Vorsicht im Umgang mit unbekannten Dokumenten. Grundsätzlich sollte auf jeden Computer immer ein stets aktualisierter Virenscanner im Einsatz sein, der manipulierte Dateien frühzeitig erkennen kann. Auch die Verwendung aktueller Browser-Programme wie beispielsweise Internet Explorer 9 tragen zum besseren Schutz gegenüber infizierten Internetseiten bei und wehren mitunter schadhafte Downloads ab.
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Andreas Lerg
Michi schrieb:
am 8. April 2011 um 09:28:14
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Last euch doch nicht Verarschen
Ist keine Verarschung! Nehmt den Stinger und lest mal das Ergebniss. Habe heute Nacht erst Rausgefunden das
es im Flash Player ein Virus steckt.
Nur T-Online sollte mal Liber mal die Warnungen von Viren auf die Starseite für eine Woche setzen. Hab extra da Angerufen. Jetzt lese ich erst das der Virus bei Adobe flash Player bekannt ist.
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Computer Michel schrieb:
am 23. März 2011 um 11:12:30
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Lasst euch doch verarschen
Das Problem ist die Festplatte ! Jede scheiße kann auf die Festplatte geschrieben werden .... & solange die
Probleme nicht an der Wurzel abgestellt werden, kann keine Sicherheit gewährleistet werden ! -
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Hübby schrieb:
am 23. März 2011 um 09:07:49
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unfähig ?
Was sitzen da eigentlich für Flitzpiepen bei Adobe? Alle Nase lang gibt es Sicherheitslöcher und entsprechende Updates. Sind die
nicht fähig, ihre Software mal für ein paar Monate Wasserdicht zu machen? Oder hindert die Arroganz des Monopols sie daran, mehr zu tun als nötig?
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