05.11.2010, 10:16 Uhr | Andreas Lerg und Jens Müller
Update schließt 18 Lücken in Adobe Flash Player. (Montage: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Mit einem außerplanmäßigen Update hat Adobe mehrere gefährliche Sicherheits-Lücken im weit verbreiteten Adobe Flash Player geschlossen. Ohne das Update können Online-Kriminelle über manipulierte Flash-Dateien die Kontrolle über fremde Computer übernehmen. Nur der Adobe Flash Player für das Handy-Betriebssystem Android ist weiterhin löchrig.
Anscheinend war das Risiko für die Nutzer zu groß, denn Adobe hat die Ende Oktober entdeckte Sicherheits-Lücke im Adobe Flash Player bereits am Donnerstag gestopft. Das entsprechende Update sollte ursprünglich erst am kommenden Dienstag veröffentlicht werden.
Das aktuelle Update auf den Flash Player 10.1.102.64 liegt für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Linux vor und schließt insgesamt 18 Sicherheits-Lücken. Den aktualisierten Flash Player gibt es bei Softwareload zum Download. Für den Flash Player für Android will Adobe am 9. November ein Update zur Verfügung stellen.
Adobe Flash Player ist fast auf jedem PC als Browser-Erweitung installiert. Daher sind weltweit Millionen Computer gefährdet, alle Nutzer sollten das neue Update umgehend installieren. Online-Kriminelle können bei einem ungepatchten Flash Player mit manipulierten Dateien Schadcode auf Computern einschleusen und die Kontrolle über diese übernehmen. Aktuell sind keine Angriffe auf die Flash-Lücke bekannt, die Situation kann sich allerdings jederzeit ändern.
Seit Tagen hingegen greifen Online-Kriminelle eine vergleichbare Sicherheits-Lücke im Adobe Reader an und versenden E-Mails mit manipulierten PDF-Dateien. Betroffen ist in eine Funktion zur Anzeige von eingebetteten Flash-Inhalten. Dabei ist es irrelevant, unter welchem Betriebssystem der Nutzer Adobe Reader installiert hat. Die Schwachstelle steckt in den Versionen für Windows, Mac OS X und Linux. Adobe will erst am 15. November entsprechende Updates für Adobe Reader und Adobe Acrobat liefern und die kritische Sicherheits-Lücke damit schließen. Solange empfiehlt der Software-Hersteller eine Notlösung: Nutzer sollen die Datei authplay.dll im im Programmverzeichnis des Adobe Readers löschen oder umbenennen. Wichtig: Der PDF-Betrachter stürzt danach unweigerlich ab, wenn in einer PDF-Datei Flash-Inhalte abgespielt werden sollen. Aber es kann kein Schadcode mehr auf dem Computer eingeschleust werden. Die bessere Alternative ist, ein alternatives PDF-Programm zu verwenden.
Andreas Lerg und Jens Müller
Janana schrieb:
am 7. November 2010 um 17:08:17
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Adobe flashplayer
habe Vista,u.Winexplorer 8 bei mir kam die Meldung f.die Aktualissierung ,habe auf der Adobe Seite nachgeschaut die
Aktualis.sind auch da, also bitte die Texte lesen bevor so dumme Kommentare geschrieben werden.
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Werner Sauer schrieb:
am 7. November 2010 um 14:58:26
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Sicherheitslücken für PC#s
Wenn es schon Sicherheitslücken im "allgemeinen Datennetz" gibt, es wäre "sehr wichtig," wenn Sie jeden "PC
Nutzer" mitteilen würden, mit welchen Bedienungsschritten, Ihr Sicherheitsprogramm geladen werden kann
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Computer Michel schrieb:
am 5. November 2010 um 19:58:50
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Was wir brauchen ist die große Sinnflut ...
... und schon braucht keiner mehr Adobe & Co.
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