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Adobe Flash Player: Adobe schließt kritisches Sicherheitsleck

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Adobe stopft Sicherheitsleck im Flash-Player

21.09.2010, 08:41 Uhr | Jörg Hofmann

Update schließt 18 Lücken in Adobe Flash Player. (Montage: t-online.de)

Update schließt 18 Lücken in Adobe Flash Player. (Montage: t-online.de) (Quelle: t-online.de)

Adobe zieht die Notbremse und hat ein dringendes Sicherheitsupdate für seinen Flash Player 10.1 veröffentlicht. Damit reagiert Adobe auf steigende Angriffe, die sich einer kürzlich entdeckten Lücke im Flash-Plugin für Browser wie Internet Explorer und Firefox bedienen.Mittels präparierter Flash-Dateien gelangen Schädlinge ins System. Dazu genügt bereits der Besuch einer Webseite oder das Öffnen eines Webvideos mit einer Anwendung die den Flash-Player nutzt. Das aktuelle Update verhindert dies und sollte von jedem Internet-Nutzer umgehend installiert werden.

Laut Adobe nutzen Online-Kriminelle die Lücke in Adobes Flash Player bereits für gezielte Angriffe aus, um Computer mit Schadsoftware wie Viren und Trojanern zu infizieren. Das Sicherheitsleck steckt auch in der Android-Version des Flash Players. Alle Nutzer des Flash-Players sollten den aktualisierten Player mit der Versionsnummer 10.1.85.3 umgehend einspielen, um vor derartigen Angriffen geschützt zu sein. Besitzer eines Android-Smartphones finden den aktuellen Flash Player 10.1.95.1 im Android Market. Ebenfalls vom Flash-Leck betroffen sind die PDF-Programme Adobe Reader und Acrobat. Die Updates sowohl für Windows, Mac OS X als auch für Linux sollen am 4. Oktober folgen.

Alle Browser-Programme betroffen

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Internetnutzer sollten den neuen Player schnellstmöglich installieren. Den aktualisierten Flash-Player für Windows können Sie bei Softwareload herunterladen. Vergewissern Sie sich, dass auf Ihrem PC die neueste Player-Version installiert ist. Wie das geht, haben wie Ihnen in einer Klickshow zusammengestellt. Adobe hat ferner ein Uninstaller-Tool zum Download bereitgestellt, das ältere Vorgängerversionen des Flash-Players sicher und restlos aus dem System entfernt.

Hacker lieben Adobe-Produkte

Auch die PDF-Programme Adobe Reader und Acrobat weisen das Sicherheitsproblem auf, allerdings sind laut Adobe derzeit keine Angriffe bekannt, die das Leck zum Einschleusen von Schadsoftware ausnutzen. Deshalb wird man diese Produkte erst Anfang Oktober mit einem Update versorgen. Wie der PDF-Reader ist auch der Flash Player fast auf jedem Computer mindestens als Browser-Plugin vorhanden. Das Unternehmen ist deshalb im vergangenen Jahr Microsofts Beispiel gefolgt und hat einen regelmäßigen Patchday-Zyklus eingeführt. Bis zur Veröffentlichung des Reader-Updates gilt: PDFs aus unsicheren Quellen mit Vorsicht zu behandeln. Das Öffnen von PDF-Dateien im Webbrowser können sich über das Reader-Menü "Bearbeiten, Voreinstellungen, Internet" unterbinden. Auch der Einsatz eines alternativen PDF-Readers trägt zum Schutz des eigenen Rechners bei.


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Jörg Hofmann  

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Kommentare (10)

zum Forum

Thema: "Adobe Flash Player: Adobe schließt kritisches Sicherheitsleck"

Jens schrieb: am 26. September 2010 um 12:30:25
(1) (0) abschalten
Dieser Müll lässt sich mit dem richtigen Browser auch abschalten. Man schaltet es nur noch ein, wenn es absolut nötig ist, und
es macht auch nix mehr in jeder Ecke des Monitors "Kniebeuge" beim Lesen der Nachrichten.
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Computer Michel schrieb: am 24. September 2010 um 12:41:03
(1) (0) Und zum BSI ...
... und meiner aussage meine ich, das ich erst im Frühjahr aus eine schwer Lücke aufmerksam machte und einen Großalarm
auslöste. Auch Adobe hat von mir die passenden Worte gehöhrt und was passiert ? Wenn Du Lesen, Rechnen, Schreiben und weiterdenken kannst biste klar im Vorteil. Ich konnte schon Lesen & schreiben bevor ich in die Schule ging ! ! ! Meine Erste Erfindung habe ich mit 6 Jahren und 8 Monaten gemacht ! ! ! Erst Denken - Dann Reden... ;-)
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Computer Michel schrieb: am 24. September 2010 um 12:31:12
(1) (0) Sprücheköpfer sind die die Ideenlose Worte von sich geben
Dirty Hary; C+ & Co. - Seit Ihr mit Flash, Java, Cockies & Co. zur Recherche im
WWW unterwegs, dann schaltet den Müll mal alle aus (deaktivieren der Plugins und Co.), Googlet mal mit den Richtigen suchworten und macht euch mal gedanken, wie die ganzen Sicherheitslücken heisen. Ich suche mit einem Browser & dem Editor nach Trojanner, Wurm & sonstigen Klamoten und werden schneller fündig wie Ihr Denkt. Jeder Programierer kennt diese Tools & benutzt Sie auch ! ! ! Der BSI kennt mich auch schon ;-)
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