07.06.2010, 08:57 Uhr | Andreas Lerg
Adobe warnt vor kritischer Lücke in Flash, Acrobat und Adober Reader.
Adobe warnt aktuell vor Hacker-Angriffen auf den weit verbreiteten Flash Player und seine PDF-Software. Adobe stuft das Sicherheitsrisiko als hoch riskant ein, hat allerdings bislang noch kein Update bereitgestellt, das die ausgenutzte Sicherheitslücke stopft. Betroffen sind die aktuellen Versionen von Adobe Flash, Adobe Reader und Acrobat unter Windows, Mac OS X und Linux - und damit fast jeder PC.
Adobe warnt aktuell vor Angriffen auf den Flash Player und verschiedene PDF-Software des Herstellers. Möglich werden diese Attacken durch eine massive Sicherheitslücke in den betroffenen Anwendungen. Der Hersteller kann derzeit kein Sicherheitsupdate liefern, sondern nur Behelfslösungen anbieten. Diese dämmen das Problem nur ein, beheben es aber nicht vollständig. Adobe stuft die Lücke in seinem im Internet veröffentlichten Sicherheitshinweis als hoch riskant ein, da die Angreifer den Computer des Opfers unter ihre Kontrolle bringen und für ihre Zwecke missbrauchen können.
Laut Adobe gebe es bereits entsprechende Angriffe auf diese Sicherheitslücke, Antivirensoftware schütze bisher nur bedingt davor. Betroffen sind alle Betriebssysteme, auf denen der Flash Player in der Version 10.0.45.2 und älter, Adobe Reader oder Adobe Acrobat in den Versionen 9.3.2 und älter laufen. Damit sind Nutzer von Windows, Mac OS X und Linux gleichermaßen gefährdet. Der Release Candidate der nächsten Flash-Player-Version 10.1 soll indes ebenso wenig betroffen sein wie Adobe Reader und Adobe Acrobat in den alten 8er-Versionen.
Bisher weist Adobe kein Sicherheitsupdate vor, das die Lücke schließt. Adobe arbeitet derzeit an einem Patch und will diesen so schnell als möglich zur Verfügung stellen. Bis dahin bietet sich als beste Lösung an, eine alternative PDF-Software zu installieren. Wer auf den Adobe Reader nicht verzichten will, dem bleibt die Möglichkeit, die jüngste Version aus der 8er-Reihe des Adobe Reader zu installieren. Die 8er-Reihe wurde von Adobe weiter parallel gepflegt, Version 8.2.2 stammt von Mitte April. Allerdings bietet Adobe die 8er-Reihe nicht für Windows 7 an. Als Notbehelf rät Adobe, die Datei authplay.dll zu löschen und damit den automatischen Start von Programmen zu unterbinden. Ein Angriffsversuch führt dann lediglich zum Absturz der PDF-Sofware, die feindliche Übernahme des Computers soll damit jedoch verhindert werden können.
Quelle: t-online.de
PC Heino schrieb:
am 15. Juni 2010 um 16:34:46
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Alle Jahre wieder
Wann stellt Ihr endlich mal wieder richtige Programmierer ein ? Das kann doch nicht so schwer sein ein Programm mit 1.9 MB
Größe herzustellen und den Quellecode übersichtlich zu halten ? Oder arbeiten und kassieren die alle schon zweigleisig ?
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Rosanne schrieb:
am 11. Juni 2010 um 13:01:49
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Angriff PC
So..und nu was mach ich jetzt...das Kind ist in den Brunnen gefallen. Ich habe nicht groß Ahnung vom PC . eigentlich
keine...benutze ihn.
Bekomme nur noch Meldungen von meinem Sicherheitssystem. Hab meinen PC erst gar nicht mehr angemacht.
Solche Lücken sollten schneller behoben werden.Jetzt kann ich nur warten bis mir jemand meinen PC in Ordnung bringt. Geht das überhaupt wieder?
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Mark schrieb:
am 8. Juni 2010 um 11:06:05
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Ab in den Knast
In den USA wurden schon mehrere solche Kriminelle identifiziert und zu Gefängnisstrafen verurteilt. Man kann also etwas dagegen tun, wenn man will.
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