17.02.2011, 13:00 Uhr | t-online.de
Vorsicht Tippfehler: Wer auf dem Weg zu Facebook aus Versehen "Faacebook.de" in die Adresszeile seines Browsers eingibt, landet auf einer Seite mit einer Umfrage zur Nutzung von Sozialen Netzwerken. Unter den Teilnehmern soll anschließend ein iPhone verlost werden. Wer hier jedoch seine Handynummer und Adresse hinterlässt, meldet sich für ein Spiele-Abonnement an, für das jede Woche fünf Euro fällig werden – solange bis der Besitzer einen Stopp-Code an eine entsprechende Handy-Nummer verschickt. Einen Kostenhinweis gibt es wie immer nur im Kleingedruckten.
Die Seite zielt offensichtlich auf Facebook-Nutzer ab, die sich vertippt haben. Die Quiz-Seite ist an den Look des Sozialen Netzwerks angelehnt und könnte auf den ersten Blick tatsächlich Teil von Facebook sein. Auf den ersten Blick ist nur die Überschrift "Umfrage" in derselben Schriftart wie das Facebook-Logo zu sehen, dazu die erste Frage der angeblichen Erhebung. Die besteht aus vier Fragen, am Ende kann sich der Teilnehmer einen möglichen Preis aussuchen. Er hat die Wahl zwischen einem iPhone, von dem angeblich nur noch zwei verfügbar seien, und einem Macbook Air, das jedoch zur Zeit leider vergriffen sei.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen ist jedoch die Eingabe einer Handy-Nummer erforderlich. Wer auch das tut erhält eine Bestätigungs-PIN an seine Mobilfunknummer geschickt, die er auf der Seite eingegeben werden soll. Damit registriert der Nutzer sich jedoch für ein Spiele-Abonnement, in dessen Verlauf er sich fünf Quizfragen pro Woche per SMS schicken lassen kann. Dieses Abo kostet 4,99 Euro pro Woche und erneuert sich so lange selbsttätig, bis der Nutzer eine SMS mit einem Stopp-Code an die im Kleingedruckten angegebene Service-Nummer schickt.
Passwortdiebe und Kontoräuber: So schützen Sie sich vor Online-Kriminellen. zum Video
Einen großen und deutlich lesbaren Kostenhinweis scheint es nicht zu geben. So bemerken Nutzer nach der Anmeldung auf der Seite das Abonnement erst, wenn die nächste Handy-Rechnung im Briefkasten landet. Dann sind im schlimmsten Fall jedoch vier Wochen vergangen, in denen der Abo-Betrag unbehelligt abgebucht werden konnte. Betroffene können sich auf Grund des fehlenden Kostenhinweises wahrscheinlich juristisch gegen die Abbuchung zur Wehr setzen. Hier lohnt ein Besuch beim Rechtsanwalt oder ein Anruf bei der zuständigen Verbraucherzentrale. Abgesehen davon sollten Nutzer sollten immer genau auf das Kleingedruckte achten, bevor sie sich bei irgendwelchen Diensten im Internet anmelden.
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t-online.de
Theo schrieb:
am 26. August 2011 um 00:37:40
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Facebook-Abzocke...
... trifft keinen Falschen!
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gages schrieb:
am 25. August 2011 um 21:14:51
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Abzocke
he Leute, eben gelesen:
Inkasso-Abzocker siegen vor Gericht
Berliner Gericht gibt der Deutschen Zentral Inkasso Recht.
Schwerer
Rückschlag für Verbraucher: Der Inkasso-Dienstleiter für viele Abo-Abzocker darf weiter in Deutschland abkassieren.
Das ist der "Deutsche Rechtsstaat"
mehr
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stechen die dahinter siehe sourcecode schrieb:
am 15. Juli 2011 um 22:56:05
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Abzocker
DFKI-Projektbüro Berlin
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Fax: +49 30/3949-1810
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