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"Totes" Mädchen sorgt für Wirbel in Google Street View

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Totes Mädchen in Street View schockiert Nutzer

13.08.2010, 15:14 Uhr | Sascha Plischke

Makabrer Scherz in Google Street View: Englisches Mädchen stellt sich tot (Foto: Google)

Makabrer Scherz in Google Street View: Englisches Mädchen stellt sich tot (Foto: Google)

Makabrer Scherz eines kleinen Mädchens: In der Middle Road in der englischen Stadt Worcester liegt ein lebloser Körper am Straßenrand, eingefangen von Googles Kameras, fotografiert für Google Street View. Zunächst sorgt das Bild für Erschrecken und großes Aufsehen, dann stellt sich heraus, dass die Zehnjährige sich nur tot gestellt hatte. Die Episode ist Teil einer ganzen Reihe von Kuriositäten, die Internetnutzern immer wieder in Street View auffallen: von einem Mann mit Pferdekopf bis hin zu Tauchern, die das Google-Auto verfolgen. Wir haben uns auf die Suche nach den verrückten Bildern gemacht – die Kuriosesten zeigen wir Ihnen in unserer Foto-Show.

Sie habe nur ihre Freunde ärgern wollen, gab die zehn Jahre alte Azura später zu Protokoll, als Reporter der englischen Zeitung Daily Mail sie auf der Suche nach dem "toten Mädchen" aus der Middle Road schließlich ausfindig gemacht hatten. Die waren ihr davon gelaufen, als sie über den Bordstein gestolpert war. Da beschloss sie, sich tot zu stellen – das gerade vorbei fahrende Google-Fahrzeug mit der Kamera will sie nicht gesehen haben. Ein bisschen Aufregung habe es schon gegeben, als das Bild in Street View aufgetaucht war, sagt die Mutter. Nachbarn hätten ihr von dem leblosen Körper vor ihrem Haus berichtet, den man im Internet sehen könnte. Ihr sei aber sofort klar gewesen, dass es sich um ihre Tochter handle – und fügt hinzu: "Ich wünschte, sie wäre immer so ruhig."

Mann mit Pferdemaske gibt Rätsel auf

Noch nicht enttarnt ist hingegen ein seltsamer Pferdemann aus dem schottischen Aberdeen. In lilafarbenem Hemd, schwarzer Hose und einer sehr echt wirkenden Pferdemaske steht der leicht korpulente Mann in Google Street View an einer Straße namens Hardgate in Richtung der Riverside Terrace. Aus einiger Distanz ist sogar erkennbar, wie sich der Pferdejunge die Maske überzieht. Auch er machte wie das angeblich tote Mädchen Schlagzeilen. "Wer ist dieser Typ?" und "Was ist seine Geschichte?" lauteten Fragen in Internet-Foren. Eine Antwort darauf hat bislang noch niemand. Beim amerikanischen Yahoo! Answers vermutet eine Nutzerin sogar die lokale Mafia hinter der Aktion. Auch klassische Medien wie BBC und das lokale STV machten sich auf die Suche nach dem Pferdejungen. In Berichten fordern sie den Horse-boy getauften Mann sogar auf, sich bei ihnen zu melden.

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Während Deutschland über Google Streetview streitet, baut Microsoft fast unbemerkt seinen eigenen Straßendienst auf. zum Video

Verrückte Taucher und Monsterzangen

Für Viele machen genau diese Kuriositäten den Reiz an Google Street View aus. Ihnen reicht die virtuelle Stadtrundfahrt nicht. Gemeinsam jagen sie nach solchen Absonderlichkeiten und veröffentlichen Sie dann auf Internetseiten wie StreetViewFun. Dort sind dann zum Beispiel die Bilder der beiden Männer zu finden, die im norwegischen Bergen in vollem Taucherdress das Google Auto verfolgten und dabei mit einer Harpune und einer Art Dreizack gedroht hatten. Manchmal sorgen auch Nachlässigkeiten der Google-Mitarbeiter für lustige Bilder. Bei der Fahrt durch das englische Städtchen West Bromwich nahe Birmingham hatte der Fahrer etwa eine Zange auf der Kamera vergessen – die taucht in Street View als bedrohliche Riesenzange am Himmel auf.


Sascha Plischke  

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Kommentare (11)

zum Forum

Thema: ""Totes" Mädchen sorgt für Wirbel in Google Street View"

qwertz_unlimited schrieb: am 25. August 2010 um 14:37:25
(0) (0) Bla
Die könnte genauso gut besoffen gewesen sein, bullshit .

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Jogi schrieb: am 24. August 2010 um 11:28:35
(0) (0) Schon komisch
Eben in Bild Online gesehen, dass ein Mann u.U. zu einer Geldstrafe verdonnert werden soll weil seine Überwachungskamera nur
Geschehen bis zu 1m vor seiner Hausfront hätte filmen dürfen (und er einen Diebstahl der 3m von der Hausfront geschehen ist eingefangen hat). Wenn dem so ist, sollte google auch für jedes Bild verknackt werden, welches Menschen,Gebäude sonstwas zeigt welche weiter weg als 1m von der Autotüre sind.
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ugs schrieb: am 18. August 2010 um 13:22:38
(0) (0) Street View
Die Privatsphäre der Menschen in unserem Land muss in jedem Fall geschützt werden! So sollten z.B. Personen (Gesichter) und
Autokennzeichen unbedingt unkenntlich gemacht werden! Dagegen ist das Ablichten von Straßenzügen mit den äußeren Fassaden der Gebäude in Ordnung. Man sollte vielleicht auch einmal darüber nachdenken, dass durch zu scharfe Bilder der Kriminalität noch mehr Tür und Tor geöffnet wird!
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