Auf Twitter & Co die eigenen Rechte durchsetzen
23.07.2009, 16:08 Uhr
Ob Facebook, Twitter, Xing, StudiVZ oder Lokalisten - Soziale Netzwerke boomen. Immer mehr Menschen "netzwerken", bloggen oder twittern. Schnell bleiben da Persönlichkeitsrechte auf der Strecke, etwa das "Recht am eigenen Bild". In schlimmen Fällen werden ahnungslose Opfer dem Cybermobbing ausgesetzt, und die Täter machen sich strafbar. Wir erklären Ihnen, welche Rechte Ihnen zustehen und wie Sie Ihr Recht durchsetzen.
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Klickshow Das rät der Anwalt
Bloggen und twittern macht Spaß und auf Seiten wie Facebook oder StudiVZ finden wir schnell alte und neue Freunde. Doch wenn dann bei einem Mitglied in der Bildersammlung peinliche Bilder von der letzten Party auftauchen oder jemand Lügen über Sie verbreitet, dann ist der Spaß schnell verflogen. Mehr noch, manche kompromittierende Bilder oder falsche Behauptungen können richtig schädlich sein. Beispielsweise bei der Bewerbung um einen neuen Job, denn auch Personalchefs googlen. Aber wie gelingt es, diese Bilder oder Texte zu eliminieren?.
Ein ganzer Katalog an Rechten kann verletzt werden
Unter den Oberbegriff Persönlichkeitsrechte fallen diverse Rechte, die auf den Seiten der sozialen Netzwerke betroffen sein können. Durch die unzähligen Bilder, die Nutzer massenweise hochladen und in ihren Fotosammlungen zur Schau stellen, drehen sich die häufigsten Probleme um das Recht am eigenen Bild oder auch das Urheberrecht. Finden Sie Behauptungen falscher Tatsachen oder Beleidigungen, ist das Recht auf Schutz der Ehre verletzt. Und wo jemand Details über Ihren Lebenswandel, Ihre Wohnung oder andere intime Details öffentlich macht, ist der Schutz der Privatsphäre betroffen. Sie haben selbst schöne Fotos aufgenommen und jemand nimmt diese und veröffentlicht sie, dann ist auch Ihr Urheberrecht verletzt.
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