Zünden Sie den Festplatten-Turbo
Windows bootet mal wieder im Schneckentempo, der Browser lädt in Zeitlupe und das Öffnen eines Word-Dokuments erzeugt einen Höllenlärm? Möglicherweise ist nicht ein fettes Betriebssystem schuld, sondern die Festplatte bremst den kompletten Rechner aus. Dann ist es an der Zeit, den Datenträger von jeglichen Fesseln zu befreien und ihn zu beschleunigen.
Foto-Show
Foto-Show Wo Windows Ihnen Speicher klaut
Doch defragmentieren alleine reicht nicht immer. Mit unserem kurzen Workshop zünden Sie in fünf Schritten einen wahren Festplatten-Turbo und lassen den Datenträger richtig durchstarten. Danach macht die Arbeit mit dem Rechenknecht auch wieder Spaß.
#
Schritt 1: Das Turbo-Format auswählen
Mit Windows NT löste NTFS das Dateisystem FAT 32 ab und begann seinen Siegeszug mit Windows XP. Das System kann schneller auf kleine Dateifragmente zugreifen, größere Datenpakete abspeichern und diese komprimieren. Doch nach wie vor schlummern etliche Festplatten und Partitionen im FAT-32-Format, wodurch das System unnötig ausgebremst wird.
Simpler Befehl zaubert neues System
Ein komplette Neuformatierung, die den Verlust aller Daten mit sich brächte, ist für den Wechsel nicht nötig. Das Format lässt sich über die Eingabemaske mit einem simplen Befehl ändern, ohne dass sich an Ihren Daten etwas ändert.
So geht's
Schritt 1 ausführen
Schritt 2: Den Turbo-Kanal aktivieren
Die Daten werden von der Festplatte zum PC-Herz nicht nur über mehr oder weniger breite IDE-Kabel übertragen. Wenn die Bits und Bytes durch die Leitung flitzen, wird dies von einem bestimmten Übertragungsmodus gesteuert. Doch nicht immer ist in Windows der korrekte Modus eingestellt. Mit wenigen Klicks aktivieren Sie den schnellen DMA-Kanal.
Schritt 2 ausführen
Nächste Seite: Die Turbo-Umdrehungen freigeben
#